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Workout und Coming-Out

Unglaublich, wie sich der Nerd aus „Glee“ verändert hat!

High-School-Schüler die unvermittelt Pop-Hymnen anstimmten, aufwändige Choreographien und absurde Plots: Die US-Serie „Glee“ machte Ende der 2000er aus Jungdarstellern Stars. Mit dem Ende der erfolgreichen TV-Produktion sank jedoch für viele der Stern wieder (dramatisch) schnell – eine Ausnahme bildet der schmächtige Nerd „Artie“.

Kevin McHale in der TV-Serie „Glee“
Vom nerdigen Charme ist heute nichts mehr übrig – vermissen wird ihn Kevin McHale wohl kaum
Foto: Getty Images

Sechs Staffeln lang spielte Kevin McHale den auf den Rollstuhl angewiesenen Artie Abrams, sein bevorzugtes Outfit: spießige Pullunder, zugeknöpfte Herrenhemden und eine dicke Hornbrille. Im wahren Leben überraschte der mittlerweile 30-jährige Schauspieler  mit einer beeindruckenden Body-Transformation und einem selbstbewussten Liebes-Bekenntnis.

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Vom „Glee“-Schmächtling zum Muskelprotz

Von 2009 bis 2015 verkörperte McHale den querschnittsgelähmten Schüler, der dank der „Glee“-Gruppe – vergleichbar mit einer Musical-Show-Gruppe – Freundschaften und Selbstbewusstsein erlangte. Mit dem Ende der Serie wurde es ruhig um den Schauspieler, nachfolgende TV-Engagements waren überschaubar, Rollenangebote für große Leinwand-Produktionen blieben ganz aus. Stattdessen hatte McHale Zeit, sich selbst zu finden und überraschte nun mit einer krassen Typveränderung: Mit Hilfe eines Personal Trainers, intensivem Workout und einer Ernährungsumstellung konnte er laut Eigenaussage seinen „Körperfettanteil reduzieren und Muskelmasse aufbauen“. Die Body-Transformation hin zum Muskel-Typ mit ansehnlichem Waschbrettbauch teilt er daher nur zu gern mit seinen über 900 000 Instagram-Followern.

Szene aus der TV-Serie „Glee“
In der Rolle des querschnittsgelähmten „Artie“ wurde Kevin McHale berühmt
Foto: Getty Images

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Coming-out ohne große Fanfaren

Nachdem er 2017 in dem TV-Mehrteiler „When We Rise“ rund um die Entstehung der US-Schwulen- und Lesbenbewegung eine Rolle als Aids-Aktivist ergattert hatte, schien es McHale auch privat ein Bedürfnis, sich öffentlich zu seiner Homosexualität zu bekennen. Ohne viel Aufhebens twitterte er seine Begeisterung für einen Ariana Grande-Song („#NoTearsLeftToCry is gayer than me and I ACCEPT“) und erledigte mit einer beiläufigen Bemerkung, wozu andere Stars Jahre und eine Pressekonferenz benötigen. Seitdem macht er keinen Hehl aus seiner Liebe zu Schauspieler-Kollege Austin McKenzie inkl. durchgestylter Bilder auf Instagram.

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Der „Glee“-Fluch

Zwar konnten Kevins ehemalige Kollegen Lea Michele („Rachel Berry“), Jane Lynch („Sue Sylvester“), Matthew Morrison („Will Shuester“) oder Amber Riley („Mercedes Jones“) im Anschluss an den „Glee“-Erfolg weitere Jobs vor der Kamera abstauben – vielen schien „Glee“ kein Glück zu bringen. Noch während der Dreharbeiten verstarb Hauptdarsteller Cory Monteith („Finn Hudson“) 2013 mit nur 31 Jahren an einer Überdosis Drogen, „Santana Lopez“-Darstellerin Naya Rivera sorgte mit einem unschönen Scheidungskrieg und Vorwürfen von häuslicher Gewalt für Negativ-Schlagzeilen. Trauriger Höhepunkt des „Glee-Fluchs“ war der Selbstmord von Mark Salling (†35) im Januar 2018 – der Schauspieler war im Vorfeld wegen des Besitzes von Kinderpornographie angeklagt worden und hatte sich schuldig bekannt. Ihm drohte eine mehrjährige Haftstrafe.

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