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Kontur für den Lippenstift

Wie trägt man Lipliner richtig auf? Die besten Tipps

Frau, die sich ihre Lippen nachzieht
Die Kontur mit einem Lipliner bereitet die Lippen für den Lippenstift ideal vorFoto: Getty Images

Mit Lipliner wird die Lippenkontur nachgezogen. Der Effekt: Die Lippen wirken voller, die nachfolgende Farbe kann einfacher aufgetragen werden. Aber wie gelingt die Lippen-Umrandung ohne Patzer? STYLEBOOK gibt Tipps.

Warum sollte man Lipliner auftragen?

Wer gerne zu matten, knalligen Lippenstiften greift, sollte auf keinen Fall darauf verzichten, Lipliner aufzutragen. Der Konturstift legt gewissermaßen den Rahmen der Lippe fest. Heißt: Wer sich vollere Lippen zaubern will, malt etwas über die Lippenkontur hinaus und vergrößert damit optisch die natürliche Lippenform. Wer nur einen sauberen Lippenstift-Rand haben will, zieht mit Lipliner die natürliche Lippenlinien nach, damit die Farbe später nicht ausläuft. Das ist aber einfacher gesagt als getan, schließlich muss man dabei einiges beachten, sonst sind Make-up-Patzer vorprogrammiert.

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Der richtige Lipliner

Damit die saubere Lippenkontur gelingt, braucht es zunächst einen passenden Lipliner. Bei der Lipliner-Farbe sollten Sie zu einem ähnlichen Ton greifen wie bei dem Lippenstift, der darüber aufgetragen werden soll. Wählen Sie den Liner maximal 1-2 Nuancen heller oder dunkler! Es ist aber nicht nur die Farbe entscheidend, sondern auch die Textur. Ist der Liner zu hart, kann der Auftrag schmerzhaft und ungleichmäßig werden, ist er zu weich, verschmiert das Ganze. Am einfachsten auftragen lassen sich Stifte mit wachsweicher Mine. Besonders praktisch sind dabei Modelle mit herausdrehbarer Mine. Der Vorteil: Die Dreh-Minen sind meist so fein, dass man sie nicht anspitzen muss. Der verhältnismäßig weiche Lipliner bricht im Spitzer nämlich gerne mal ab und wird damit unbrauchbar.

Tipp: Haben Sie nur einen Lipliner mit härterer Mine griffbereit, erwärmen Sie ihn kurz in der Hand.

Lipliner richtig auftragen

Das Nachzeichnen vom Lippenherz kann in einem Zug ziemlich tricky sein, deshalb sollten Sie niemals die Kontur in einer Bewegung nachziehen – das geht schief, wenn Sie kein Make-up-Profi sind! Einfacher ist es, einen Bogen nach dem anderen nachzuzeichnen. Starten Sie mit dem Lipliner-Auftrag mittig von der Oberlippe und ziehen die Kontur dann den Bogen entlang Stück für Stück bis in den Mundwinkel herunter nach. Das Ganze wiederholen Sie dann am anderen Lippenbogen. Bei der Unterlippe ist es das gleiche Spiel: Mittig starten und vorsichtig nach außen vorarbeiten. Tipp: Wer dabei lächelt, kann die Kontur besser nachziehen, weil die Lippenhaut dann straffer ist. Am Ende noch den Mund weit öffnen, damit Sie die Mundwinkel mit Lipliner bearbeiten können – fertig.

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Wer will, trägt dann den Lippenstift innerhalb der frisch gezogenen Lippenkontur auf. Alternativ kann man auch die ganzen Lippen mit Lipliner ausmalen, der Konturstift ist meist haltbarer und mindestens genauso farbintensiv wie herkömmlicher Lippenstift.

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