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Im Interview verraten

Darum musste Millie Bobby Brown (18) schon in Therapie 

Millie Bobby Brown nutzt kein Social Media mehr
Millie Bobby Brown ging wegen Hasskommentaren auf Social Media in TherapieFoto: Getty Images

Schauspielerin Millie Bobby Brown steht seit ihrem neunten Lebensjahr vor der Kamera. Mit ihrer Rolle in der Netflix-Erfolgsserie „Stranger Things“ avancierte sie zum Star und Vorbild für viele junge Frauen. Doch die 18-Jährige musste am eigenen Leib erfahren, dass der Ruhm auch viele Schattenseiten mit sich bringt. In einem aktuellen Interview sprach sie unter anderem über ihre schlechten Erfahrungen mit Social-Media-Plattformen wie Instagram und TikTok.

Per Zufall entdeckte Millie Bobby Brown mit gerade einmal acht Jahren ihre Leidenschaft für die Schauspielerei. Danach ging alles Schlag auf Schlag, heute gehört die 18-Jährige zu den gefragtesten und erfolgreichsten Jung-Schauspielerinnen Hollywoods. Sie scheint an ihrem Ziel angekommen zu sein. Doch dafür musste Millie Bobbie Brown auch viel zurück- und vor allem einstecken, wie sie im Interview mit „Allure“ offen berichtet, und brauchte zeitweise sogar Therapie.

Millie Bobbie Brown über Instagram, TikTok und Co.

Ein gesunder Social-Media-Konsum sei für Brown unmöglich. Deswegen habe sie bereits vor Jahren Instagram und Facebook von ihrem Smartphone verbannt, beide Accounts werden seither von Angestellten der Schauspielerin geführt. TikTok habe sie gänzlich gelöscht. Um sich ihren Fans trotzdem persönlich mitzuteilen, nutze sie den Blog auf der Webseite ihrer Kosmetik-Brand „Florence by Mills“. Denn: „Niemand kann dort kommentieren“, so Brown.

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Nach Hasskommentaren brauchte sie Therapie

Hasskommentare auf Instagram und unangebrachte Nachrichten, mitunter von deutlich älteren Männern, waren für sie nicht bloß Auslöser, sich von den Social-Media-Plattformen abzuwenden. Um sie zu verarbeiten, begab sich Millie Bobbie Brown in therapeutische Behandlung. „Es ist sehr hart gehasst zu werden, wenn du selbst noch nicht weißt, wer du eigentlich bist“, musste sie damals feststellen.

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Millie Bobbie Brown: „Ich bin nicht perfekt“

Nun möchte Brown ihre Bekanntheit dafür nutzen, ihren Fans zu zeigen, dass sie sehr ähnliche Dinge durchmacht wie andere junge Frauen in ihrem Alter. Bereits 2018 wurde sie mit gerade einmal 14 Jahren zur jüngsten Unicef-Sonderbotschafterin aller Zeiten ernannt. Dort setzt sie sich hauptsächlich für Menstruationsgesundheit und Bildung von jungen Frauen rund um den Globus ein.

„Ich bin nicht diese perfekte Person, die Skincare-Produkte verkauft und bei ‚Stranger Things‘ mitspielt“, stellt sie klar. „Ich habe auch schon falsche Entscheidungen getroffen.“

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Beauty-Unternehmerin steht zu Wissenslücken

Interessant: Ihre Beauty-Brand, die sich an eine jüngere Zielgruppe wendet, soll 2019 im Zuge einer Selbstfindungsphase entstanden sein. Sie selbst sei keineswegs Beauty-Expertin. „Ich weiß absolut nichts über Beauty und Skincare. Darum habe ich die Brand gegründet“, erklärt sie sehr ehrlich. Sie habe diese Reise mit ihren Fans gemeinsam antreten wollen, um mehr über Cremes, Seren und Co. zu lernen.

Quellen

Millie Bobby Brown’s Year of Healing, Allure

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