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„Full House“-Star macht homophobe Äußerung

Candace Cameron Bure

„Full House“-Star steht wegen homophober Äußerung in der Kritik

Eigentlich als Everybody’s Darling bekannt, erntet Candace Cameron Bure nun zahlreich KritikFoto: Getty Images

Von wegen Everybody’s Darling: Der „Full House“-Star Candace Cameron Bure löste diese Woche mit ihrer Aussage eine Welle der Empörung aus, nachdem sie einen kontroversen Kommentar über ihre Pläne mit dem „Great American Family Network“ abgegeben hatte. STYLEBOOK kennt die Hintergründe.

Bekannt aus „Full House“, ist die Schauspielerin Candace Cameron Bure in den letzten Jahren zum amerikanischen Gesicht von Weihnachten geworden. Die 46-Jährige spielte in seichten RomComs vom Privat-Fersehsender „Hallmark“ oftmals die Protagonistin, auf der Suche nach der großen Liebe während der Feiertage.

Was löste die Kontroverse rund um Candace Cameron Bure aus

In einem Interview mit dem „Wall Street Journal“ sprach der Sitcom-Star jetzt über ihre Entscheidung, den Hallmark Channel zu verlassen, um sich mit dem neuen Konkurrenten „Great American Family“ (GAF) zusammenzuschließen. Dabei machte sie eine unbedachte, homophobe Bemerkung, als sie erklärte, warum der Sender zurzeit keine LGBTQIA+-Paare zeigen wird. Das Magazin zitierte Candace Cameron Bure wie folgt: „Ich denke, dass Great American Family die traditionelle Ehe im Kern erhalten wird.“

Der CEO des Unternehmens, Bill Abbott (der Hallmark verließ, um diesen neuen Kanal zu gründen), fügte hinzu: „Es ist sicherlich das Jahr 2022, also sind wir uns der Trends bewusst“. Und setzte sich direkt in das nächste Fettnäpfchen, als er Sexualität mit einem Trend gleichsetzte.

Stars reagieren auf den Kommentar

Mitglieder und Verbündete der LGBTQIA+-Gemeinschaft in Hollywood, darunter ein ehemaliger Co-Star von Candace Cameron Bure, melden sich zu Wort. Der Unmut über diese Äußerung machte sich schnell im Internet breit, und Cameron Bures ehemalige „Full House“-Kollegin Jodie Sweetin zeigte sogar ihre Unterstützung für JoJo Siwa, als der Teenie-Star die „unhöfliche und verletzende“ Bemerkung von Cameron Bure kritisierte.

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„Ehrlich gesagt kann ich nicht glauben … dass sie nicht nur einen Film mit der Absicht macht, LGBTQIA+ auszuschließen, sondern dann auch noch in der Presse darüber spricht“, schrieb die 19-Jährige, die sich 2021 als Mitglied der LGBTQ+-Community identifiziert, auf Instagram. „Das ist unhöflich und verletzend für eine ganze Gemeinschaft von Menschen“, so die Tänzerin weiter.

Mehrere andere Stars reagierten ebenfalls auf Siwas Post, so schrieb „Dance Moms“ Co-Star Maddie Ziegler: „Go Jojo!!“ und Alyssa Milano fügte hinzu: „Danke, dass du so ein positives Vorbild für meine Kinder bist. Ich liebe dich so sehr.“

Die Hallmark-Schauspielerin Hilarie Burton Morgan, bekannt aus „One Tree Hill“, meldete sich ebenfalls zu Wort – und wandte sich insbesondere gegen die Bemerkung des ehemaligen Hallmark-Chefs Bill Abbott. Die 40-Jährige tweetete unter anderem: „LGBTQ zu sein ist kein ‚Trend‘. Dieser Typ und sein Netzwerk sind ekelhaft. Du auch [Candace]. Es gibt nichts Untraditionelles an gleichgeschlechtlichen Paaren.“

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Candace Cameron Bure versucht sich mit Statment zu verteidigen

Bure reagierte auf die Online-Kritik und sagte zum US-Magazin „People“: „Es bricht mir das Herz, dass irgendjemand denkt, ich würde absichtlich jemanden beleidigen und verletzen wollen. Ich hatte in meinem Interview, das nicht aufgenommen wurde, auch zum Ausdruck gebracht, dass Menschen aller Ethnien und Identitäten sowohl vor als auch hinter der Kamera einen großartigen Beitrag für das Netzwerk geleistet haben. Und weiterhin leisten werden, was ich ermutige und voll und ganz unterstütze“, sagte sie.

„Mein Herz will Geschichten erzählen, die mehr Sinn und Zweck und Tiefe haben. Ich wusste, dass die Leute hinter Great American Family Christen sind, die den Herrn lieben und Glaubensprogramme und gute Familienunterhaltung fördern wollten“, so die Schauspielerin weiter.

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Bisher hat sie sich jedoch nicht explizit, für ihre unsensible, homophobe Äußerung entschuldigt.

Quellen

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