Masking- und Washi-Tape

Buntes Klebeband als Deko-Allzweckwaffe — So geht's!

Bunte Klebebänder
Mit bunten Masking- oder Washi-Tapes kann man Vasen, Postkarten und sogar Möbel verschönern
Foto: Collage / Original: Getty Images

Interior-Design kann auch echt einfach sein, zumindest wenn man seine Möbel oder Vasen mit Masking- oder Washi-Tapes aufpeppen will. Die klebrigen Alleskönner gibt es nämlich in allen Variationen und machen öde Deko zu Einzelteilen.

Wir sind auch auf Instagram: stylebook_de – hier folgen!An den kleinen Rollen mit dekorativen Klebebändern kommt man derzeit kaum vorbei in der Kreativ-Szene, immerhin gibt es sie mit Glitzerstaub, in Neonfarben, gepunktet, gestreift oder mit Blumen. Künstler wie zum Beispiel die Klebebande aus Berlin nutzen die Dekobänder auf kleinen Rollen für eindrucksvolle Wandbilder und optische Illusionen. Aber auch Hobbybastler und Heimwerker greifen gerne dazu. Susanne Schiefelbein wundert das nicht. „Man kann mit wenig Einsatz ein tolles Ergebnis erzielen – egal, ob man ein ungeübter oder versierter Bastler ist“, sagt die DIY-Expertin, die ein Buch über das Gestalten mit den bunten Bändern geschrieben hat.

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Masking-Tape — einfach & gut

Die farbigen Dekobänder sind hierzulande als Washi-Tape oder Masking-Tape bekannt. Letzteres hat sich inzwischen von einem Markennamen zu einer allgemeinen Produktbezeichnung entwickelt. „Masking-Tape heißt auf deutsch eigentlich nur Abklebeband. Washi-Tape wiederum ist ein Klebeband aus Reispapier, welches aus Japan kommt“, erklärt die Einrichtungsberaterin Katharina Semling aus Oldenburg. „‘Masking Tapes‘ sind unendlich vielseitig und bieten Einsatzmöglichkeiten auf großen und auf kleinen Flächen“, sagt die Expertin, die immer eine Rolle dabeihat. „Im Prinzip kann man die ganze Welt damit zutapen, wenn einem danach ist.“

Kunst aus Masking-Tape

Mit Masking- oder Washi-Tape kann man auch solche künstlerischen Werke wie dieses in Berlin schaffen
Foto: Getty Images

Der Reiz des Materials liegt nicht nur in den unzähligen Designs, sondern auch in der einfachen Handhabung. Anders als bei Klebebändern aus Kunststoff sind die Dekobänder aus Pflanzenfasern gefertigt. „Masking-Tape lässt sich leicht vom Band abreißen, haftet sehr gut auf diversen Untergründen und lässt sich rückstandslos entfernen“, erklärt Trendscout Claudia Herke von der Stilagentur bora.herke.palmisano, die für die Messe Frankfurt Schauen kuratiert. Sie empfiehlt, Originalprodukte aus Japan und keine günstigen Imitate zu verwenden. Auch Semling rät, nicht am falschen Ende zu sparen – insbesondere wenn man damit hochwertige Gegenstände und Möbel verzieren will. „Falls man nur etwas herumbasteln möchte und es nicht so sehr darauf ankommt, kann man auch günstigeres Tape kaufen. Ärgerlich wird es aber, wenn ein wunderschönes Tape gar nicht richtig klebt oder beim Ablösen Kleberänder hinterlässt.“

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DIY-Grußkarte mit Klebeband

Eine klassische und einfache DIY-Idee mit Masking-Tape ist die selbst gestaltete Grußkarten. Eine Idee für eine mit Geburtstagskerzen bestückte Karte nennt Schiefelbein: Eine Blankokarte aus dem Schreib- und Bastelbedarf kaufen. „Vier waagerechte Streifen aufgeklebt, darüber jeweils eine Flamme gemalt – fertig ist die Geburtstagskarte.“ Oder es werden abgeschnittene oder abgerissene Streifen zu Zahlen und Buchstaben zusammengesetzt. Und Fotos lassen sich zum Beispiel mit mehreren Streifen aufkleben und ihnen damit gleich einen passenden Rahmen geben.

: Mit einer farbigen Borte versehen heben sich beispielsweise die Böden eines Regals vom Korpus ab. Die Oberfläche von günstigen Beistelltischen können teilweise oder ganz beklebt werden – etwa mit einem freien abstrakten oder einem streng geometrischen Schachbrettmuster. Um Echtholzmöbel muss man laut Semling keine Angst haben – wenn man zu einem Markenprodukt greift. „Echtes Masking Tape ist ein Naturprodukt, dass das Material atmen lässt und keine Kleberänder hinterlässt.“

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