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Typveränderung gefällig?

Die 5 schönsten Kurzhaarfrisuren für den Sommer

Úrsula Corberó
Die spanische Schauspielerin Úrsula Corberó („Haus des Geldes“) mit trendigem MulletFoto: Getty Images

Lange Haare können im Sommer ganz schön anstrengend sein. Eine Kurzhaarfrisur ist da deutlich pflegeleichter – und sieht selbst nach einem Tag am Strand oder im Freibad noch gut aus. STYLEBOOK verrät, welche Styles diesen Sommer angesagt sind und wem sie stehen.

So schön lange Haare auch sind, an heißen Tagen würde man sie oft am liebsten einfach mal raspelkurz abschneiden. Unter einer vollen Haarpracht schwitzt man nicht nur ordentlich, im Sommer verlangen lange Haare auch viel Pflege. Sonne, Salz- und Chlorwasser greifen sie an und machen sie trocken, gefärbte Haare verlieren schnell an Brillanz. Kurze Haare sind dagegen deutlich pflegeleichter. STYLEBOOK hat die 5 schönsten Kurzhaarfrisuren für den Sommer 2021 gesammelt.

Micro Bob

Der Micro Bob ist, wie sein Name schon verrät, die kürzeste Version des klassischen Bob-Schnitts. Durch die freie Nacken- und Halspartie ist er der optimale Haarschnitt für den Sommer!

Die Kurzhaarfrisur wird stumpf und horizontal auf einer Linie geschnitten und endet zwischen Wangenknochen und Kinnline. Sie empfiehlt sich bei glatten oder leicht gewellten Haaren, auch ein Pony passt dazu. Besonders gut steht der Micro Bob markanten und ovalen Gesichtern. Durch den geraden Schnitt und den Verzicht von Stufen verkürzt der Micro Bob das Gesicht optisch. Bei eher rundlichen Gesichtsformen empfiehlt sich deshalb eher eine längere Bob-Variante, die das Gesicht etwas streckt.

It-Girl Taylor LaShae mit Micro BobFoto: Getty Images

Beim Micro-Bob fallen die Haare schön natürlich und sitzen an heißen Tagen auch ohne viel Styling. Soll es doch mal etwas eleganter sein, empfiehlt sich der Sleek-Look: Mit superglatten Haaren, einem akkuraten Mittel- oder Seitenscheitel und scharfen Kanten wirkt der Micro Bob noch cooler. Dafür Hitzeschutz in die Haare geben und sorgfältig mit einem Glätteisen bearbeiten. Glanzspray sorgt für ein schönes Finish.

Blunt Bob

Das englische Wort „blunt“ bedeutet auf Deutsch „stumpf“ und zeigt schon, in welche Richtung es geht: Wie der Micro Bob wird auch der Blunt Bob gerade und stufenlos geschnitten. Weil er aber erst auf Kinnhöhe endet, schmeichelt er im Vergleich zu seinem kürzeren Pendant allen Gesichtsformen.

Schauspielerin Rosamund Pike ist schon lange Fan des Blunt Bobs Foto: Getty Images


Durch seinen kantigen, exakten Schnitt ist der Blunt Bob nicht nur der minimalistischste der Bob-Varianten, die Kurzhaarfrisur sorgt selbst an den heißen Tagen im Sommer für einen eleganten Look ohne viel Anstrengung. Besonders gut ist er für feine, glatte Haare geeignet. Durch den akkuraten Schnitt ist der Blunt Bob pflegeleicht und braucht kein aufwendiges Styling mit Rundbürste und Co. Nach der Haarwäsche und dem Föhnen einfach etwas Haaröl in die trockenen Spitzen geben. Bei stark lockigem Haar sorgen feuchtigkeitsspendende Anti-Frizz-Produkte für ein gepflegtes Finish. Wer möchte, kann die Haare natürlich glätten oder mithilfe eines Lockenstabs für weiche Beach Waves sorgen.

Der einzige Nachteil des Blunt Bobs: Alle drei bis vier Wochen sollte die Trend-Frisur nachgeschnitten werden, denn mit einer ausgefransten Haarlinie verliert sie schnell an Attitude!

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Mullet

Der Mullet, in Deutschland besser als Vokuhila („Vorne kurz, hinten lang“) bekannt, galt lange als Anti-Frisur und Inbegriff des schlechten Geschmacks. Mittlerweile hat der Retro-Style aber wieder viele Anhänger*innen. Bloggerinnen wie die Berlinerin Melanie Kieback, Superstar Miley Cyrus oder Schauspielerin Úrsula Corberó tragen den Vokuhila jetzt in seiner moderneren Kurzform.

Der fransige Pony und die kurzen Seiten bleiben der 80er-Jahre-Frisur dabei erhalten. Während der klassische Vokuhila aber am Hinterkopf mindestens schulterlang ist, endet die längste Haarpartie jetzt schon im Nacken oder knapp über der Schulter. Praktisch, denn damit fällt bei steigenden Temperaturen die Frage weg, wie die längere Hinterkopfpartie am besten hochgesteckt wird.

Der kurze Vokuhila-Schnitt funktioniert hervorragend mit leicht welligem oder lockigen Haar. Trotz seines Undone-Looks braucht der Mullet ein paar Handgriffe, um richtig zu sitzen. Für das tägliche Styling Leave-in-Conditioner ins feuchte Haar geben. Das Haar in die richtige Position kämmen und mit den Fingerspitzen in Form bringen. Ein bisschen Haarwachs hilft, der Kurzhaarfrisur im Sommer über den Tag hinweg Halt zu geben.

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Bowl Cut

Das Image des unbeliebten Topfschnitts hat der Bowl Cut längst abgelegt. Seinen charakteristischen Schnitt, bei dem die Haare einmal rund um den Kopf auf gleiche Länge geschnitten werden, behält er sich aber auch 2021 bei. Prominenter Fan der Frisur: Fürstin Charlène, die sich schon im Februar einen Bowl Cut schneiden ließ.

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Der Bowl Cut steht Frauen mit eckigen und ovalen Gesichtern besonders gut, funktioniert in der richtige Variante aber auch mit anderen Gesichtsformen. Stufen am Oberkopf und ein kurzer Pony harmoniert beispielsweise mit schmalen Gesichtern, Frauen mit runderem Gesicht setzen hingegen auf eine längere Ponypartie.

Ideal ist der Bowl Cut für glattes, nicht zu dickes Haar. Wichtig beim Sommer-Styling der Kurzhaarfrisur: Die Haare müssen sich bewegen können, zu viel Haarspray und Co. ist tabu. Glanzspray oder Gloss lässt die Frisur bei glattem Haar dagegen schön futuristisch wirken.

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Pixie Cut

Der Pixie Cut ist ein Klassiker – und darf deshalb in keiner Liste fehlen. Trotz seiner Kürze wirkt er superfeminin und bietet im Sommer die perfekte Bühne für ausgefallene Sonnenbrillen, schöne Ohrringe oder Sommerhüte. Die Seiten und die Nackenpartie werden beim Pixie Cut charakteristisch sehr kurz und kompakt geschnitten, das Deckhaar darf länger sein. Der Nacken wird entweder ausrasiert oder angestuft.

Zoe Kravitz mit Pixie Cut
Zoe Kravitz zeigt wie schön ein Pixie Cut sein kannFoto: Getty Images

Der Pixie eignet sich besonders für Frauen mit dünnem oder glattem Haar. Stufen und Pony können optimal auf die Gesichtszüge angepasst werden, wodurch der Kurzhaarschnitt vielen Gesichtsformen schmeichelt. Lediglich Frauen mit einem sehr runden Gesicht sollten sich bewusst sein, dass der Pixie das Gesicht nicht gerade streckt.

Das Styling geht beim Pixie, wie bei anderen Kurzhaarfrisuren im Sommer, fix: Nach dem Waschen werden die Haare mit einem Handtuch halbtrocken getupft, in Form gebürstet oder gelegt und können an der Luft getrocknet werden.

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