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Trend-Einteiler erklärt

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Jumpsuit und Overall?

Jumpsuit Overall
Emilie Joseph in einem Einteiler aus Leinen von JacquemusFoto: Getty Images

Einteiler liegen im Trend – doch was ist die richtige Bezeichnung für das angesagte Kleidungsstück? STYLEBOOK verrät, was der Unterschied zwischen Jumpsuit und Overall ist. Hätten Sie es gewusst?

Wer sich nicht entscheiden kann, welches Oberteil zu welcher Hose passt, ist mit Einteilern gut beraten. Mit ihnen sieht man direkt gut angezogen aus, ohne sich lange Gedanken vor dem Kleiderschrank zu machen. Doch wann spricht man von einem Jumpsuit und wann von einem Overall? Und was sind die wichtigsten Merkmale der beiden Kleidungsstücke?

Der Overall ist ein locker sitzender Einteiler

Jumpsuit Overall
Lena Gercke kombiniert ihren weißen Jeans-Overall mit klobigen Boots und Sonnenbrille Foto: Getty Images

„Workwear“ (Arbeitskleidung) war schon immer eine große Inspiration in der Mode – und der Overall ist vielleicht der Inbegriff dieses Trends. Ursprünglich wurde der locker sitzende Einteiler erfunden, um seinen Träger und dessen Kleidung vor Schmutz (etwa Farbe oder Öl) zu schützen. Auch heute wird der Overall noch von vielen Berufsgruppen als Arbeitskleidung getragen.

Aber auch Fashionistas lieben das lässige Kleidungsstück für dessen Coolness-Faktor. Overalls zeichnen sich durch lange Arme und Beine aus, außerdem sind sie hochgeschlossen. Neben robusten Materialien wie Denim, Leinen oder dicker Baumwolle sind mittlerweile auch Materialien wie (Kunst-)Leder oder Satin angesagt. Wichtig beim Overall ist ein guter Schnitt! Sitzt er zu eng, verliert er an Lässigkeit, ist er zu weit, kann der Einteiler hingegen schnell sackig wirken, was für eine unförmige Silhouette sorgen kann. Filigraner Schmuck und Sandalen mit leichtem Absatz machen den Overall-Look femininer, durch Sneaker wird er noch lässiger.

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Der Jumpsuit ist das enganliegende Pendant des Overalls

Jumpsuit Overall
Mary Leest trägt einen beigefarbenen Jumpsuit mit Pailletten Foto: Getty Images

Der Jumpsuit zeichnet sich im Gegensatz zum Overall durch einen superengen Sitz aus – und den hat er nicht ohne Grund! Der Jumpsuit wurde 1919 als Funktionskleidung für Fallschirmspringer entworfen. Daher hat er auch seinen Namen, der übersetzt so viel wie „Springeranzug“ heißt – vom englischen „to jump“ (auf Deutsch: springen) und „suit“ (auf Deutsch: Anzug). Der Jumpsuit sollte seine Träger vor den niedrigen Temperaturen in luftigen Höhen schützen. Durch die enge Passform wurde außerdem verhindert, dass das Kleidungsstück wichtige Knöpfe oder Griffe verdeckt oder der Anzug bei dem Sprung aus dem Flugzeug verrutscht.

Die für ihre mutigen Designs bekannte Modedesignerin Elsa Schiaparelli soll in den 30er-Jahren die Erste gewesen sein, die sich dem bis dahin militärisch genutzten Anzug als modisches Statement für Frauen annahm. Richtig Trend wurde das außergewöhnliche Kleidungsstück aber erst in den Siebzigern – seitdem hält es sich hartnäckig in der Modewelt.

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Mittlerweile gibt es Jumpsuits, genauso wie Overalls, in allerlei Variationen: klassisch eng anliegend und langärmlig, aber auch kurzärmlig, schulterfrei oder mit tiefem Ausschnitt. Auch beliebt: Modelle, die zwar oben hauteng sitzen, dafür dann aber weit ausgestellten Beinen oder Schlag überraschen.

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Besonders cool wirken Jumpsuits in Kombination mit Oversized-Blazern oder Lederjacken. Wer es sportlich mag, kombiniert die engen Einteiler mit Sneakern und um die Schulter oder Hüfte gewickelten Sweater. Hingucker für die Party oder das Dinner sind Jumpsuits aus Seide und Satin oder paillettenbestickte Modelle.

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Und wie heißt die kurze Variante?

Wem bei hohen Temperaturen Jumpsuit und Overall zu warm sind, der steigt auf den Playsuit oder Romper um. So werden kurzärmlige Einteiler ohne Beine genannt. Doch so wirklich an die namentliche Unterscheidung hält sich heute keiner mehr. Wer beim Online-Shopping nach Einteilern sucht, wird deshalb unter allen genannten Begrifflichkeiten schnell fündig!

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