Trend-Check für 2020

Ladys, diese Taschen tragen wir jetzt!

Frauen mit Taschen
Nicht ohne meine (Designer-)Tasche! STYLEBOOK verrät, auf welche Modelle Sie 2020 setzen sollten – oder von welchen Sie sich zumindest was abgucken können.
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Es gibt Taschen, die einfach nie aus der Mode kommen – oder immer wieder Comeback feiern. Manche Designertaschen gelten daher als solide Wertanlage. Aber auch, wenn man nicht in ein sündhaft teures Täschchen investieren möchte, kann man sich zumindest von den Taschen-Trends inspirieren lassen. Unsere Top-5-Designerbags, sind 2020 garantiert noch angesagt.

Mini-Bag à la „Le Chiquito“ von Jacquemus

Es wird ja oft gesagt, dass Mode und Funktionalität sich ausschließen. Wenn es einen Fall gibt, in dem das so ist, dann bei Mini-Bags. Die sind gerade die Stars am Modehimmel, wenn auch sehr, sehr kleine. „Le Chiquito“ vom französischen Designlabel Jacquemus misst beispielsweise gerade mal 4×5 cm, ist also so mini wie eine Streichholzschachtel. Groß ist hier nur der Preis – je nach Ausführung kostet sie 200 bis 500 Euro.

Die Mini-Tasche sieht zwar stylisch aus, ein Buch passt allerdings nicht rein 
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Die winzigen Täschchen sehen zwar ganz süß aus, sind aber wirklich nur als Deko zu gebrauchen – viel mehr als ein Lippenstift passt nicht rein. Trotzdem sind sie ein stylischer Blickfang, die jedes Basic-Outfits easy aufwerten.

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„Saddle Bag“ à la Dior

Nach der gehypten Gucci-Beltbag von 2018 war sie in diesem Jahr DER neue Modeliebling am Arm der Influencer und darf uns auch ins neue Jahrzehnt begleiten: Die „Saddle Bag“ von Dior. Das Besondere am Designerpiece ist die Form: Die „Saddle Bag“ erinnert, wie der Name schon vermuten lässt, an eine Satteltasche, die man von Cowboys kennt. So eine haben Sie noch nicht im Schrank, oder?!

Frau mit Dior Saddle Bag

Die Dior „Saddle Bag“ ist wegen ihrer außergewöhnlichen Form zwar ein Hingucker, aber auch Geschmackssache
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Clutch à la „Le Pouch“ von Bottega Veneta

Mit der „Le Pouch“ von Bottega Veneta nehmen wir jetzt ein bisschen Glamour mit in den Alltag. Die XXL-Clutch in Kulturbeutelgröße sieht mehr nach einer Abendtasche aus als nach einer Bag für den Shopping-Ausflug. Was sie auszeichnet, ist neben ihrer voluminösen Optik und der weichen Materialien vor allem auch die Art und Weise, wie sie getragen wird.

Aylin König mit der Bottega Veneta Pouch

Handtaschen werden in der Hand getragen? Nicht die „Le Pouch“!
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Die oversized Clutch hat die Bezeichnung Handtasche gar nicht mehr so richtig verdient, wird sie doch jetzt einfach ganz lässig unter den Arm geklemmt. Auch wenn das Modell an sich extrem elegant und nach Abendgarderobe aussieht, wird der Glamour-Look so ein bisschen entschärft.

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Crossbody Bags à la Louis Vuitton „Multi Pochette“

Crossbody Bags bleiben auch 2020 noch Trend, besonders, wenn sie so aussehen wie die „Multi Pochette“ von Louis Vuitton. Die bietet direkt mehrere Verstaumöglichkeiten für Handy, Schlüssel und Co. und hat – ganz wichtig – einen Schulter-Tragegurt.

Sonia Lyson mit Louis Vuitton Multi Pochette

Die „Multi Pochette“ von Louis Vuitton überzeugt nicht nur mit stylischem Crossbody-Design, sondern auch mit jeder Menge Verstaumöglichkeiten
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Wie der Name schon vermuten lässt, werden die Täschchen schräg über den Körper getragen und sind so besonders praktisch, weil Frau die Hände frei hat. Neu ist dabei die Gurtlänge. Die fällt wesentlich kürzer aus als bei früheren Umhänge-Modellen des Luxus-Labels. Jetzt wird die Tasche auf Taillenhöhe getragen.

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Klassische Shopper à la „Kelly“ von Hermès

Der Luxus-Klassiker unter den Designertaschen ist wohl die Hermès „Kelly“-Bag – und die kommt wirklich niemals aus der Mode. Sie punktet mit schlichtem, zeitlosen Design, kommt ganz reduziert unifarben, rechteckig und ohne viel Chi-Chi daher – und passt so zu jedem Look von Business-Termin bis Cocktailparty.

Frau mit Kelly-Bag von Hermès

In Knallrot wirkt die Evergreen-Bag gar nicht mehr so klassisch
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Die Luxus-Tasche ist ab ca. 4.500 Euro zu haben, die Grenze nach oben ist offen – und sie ist trotz (oder gerade wegen) ihres stattlichen Preises nach wie vor nicht einfach zu bekommen. H&M, Zara und andere Modeketten lassen sich von dem Klassiker allerdings gnadenlos inspirieren.