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Von A-Körbchen bis D-Cup

Die richtige BH-Größe finden – die besten Tipps

verschiedene BHs in unterschiedlichen Größen
7 von 10 Frauen tragen den falschen BH. Dabei ist das Berechnen der richtigen Größe gar nicht so schwerFoto: Getty Images

Der BH soll die Brust Stützen und ihr Halt geben, daneben soll er vor allem eins: bequem sein. Doch dazu muss Frau die richtige BH-Größe tragen. Viele Frauen lassen sich beim Kauf jedoch nicht beraten oder kennen ihre Größe gar nicht. STYLEBOOK zeigt, wie Sie in drei Schritten Körbchengröße und Unterbrustumfang bestimmen, um die richtige Größe für Ihre BHs zu finden.

Sieben von zehn Frauen tragen zu kleine oder zu große Büstenhalter – das ergab 2011 eine Studie von Van de Velde Lingerie. Bedeutet: 70 % aller BH-Trägerinnen fühlen nicht den gewünschten Komfort und Halt, den dieses Wäschestück eigentlich mit sich bringen sollte. Dessous-Expertin Lea Becker von Dessous-Diary.com verrät STYLEBOOK, wie man die richtige BH-Größe findet und worauf man bei einer großen Körbchengröße im Unterschied zu kleinen Brüsten achten sollten.

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Die richtige BH-Größe berechnen

Schritt 1 – Unterbrustumfang messen

Alles, was Sie brauchen ist ein Maßband: Stellen Sie sich nackt und mit gerader Haltung vor einen Spiegel. Als erstes wird der Unterbrustumfang gemessen. Dazu das Maßband unter die Brüste um den Körper legen. Es sollte dabei weder zu eng noch zu weit sein und am Rücken auf keinen Fall einschneiden. Der Wert wird notiert und gibt später die Größe vom Unterbrustband, die als Zahl angegeben wird, an.

Schritt 2 – Brustumfang messen

Danach wird der Brustumfang bestimmt, der später ausschlaggebend für die Körbchengröße ist und in Buchstaben von A bis D angegeben wird. Um den Brustumfang zu messen, einfach das Maßband locker über die Brustwarzen und um den Körper legen und die Zentimeter ablesen.

Schritt 3 – BH-Größe berechnen

Der letzte Schritt ist die Bh-Größe zu berechnen. Diese setzt sich aus den Buchstaben, die meist von A bis D reichen und die Körbchengröße angeben und der Zahl, die meist von 65 bis 95 reicht und das Unterbrustband angibt, zusammen. Dazu werden die beiden Zentimeterangaben von Brustumfang und Unterbrustumfang genommen und in einen BH-Größenrechner eingeben oder die Größe wird in einer Tabelle abgelesen. Schon wissen Sie die richtige Größe für das Körbchen und das Unterbrustband.

Tablle zum Berechnen von richtiger BH-Größe
Mithilfe der Tabelle können ganz leicht Größe vom Unterbrustband und Körbchen abgelesen werdenFoto: STYLEBOOK

Worauf sollten Frauen mit großem Körbchen achten?

Frauen mit einer großen Brust ab D-Cup sollten lieber keine Soft-BHs (BHs ohne Bügel) wählen, denn die geben weder Halt noch Stütze. Und genau das brauchen große und schwere Brüste, auch um Schmerzen im Rücken zu vermeiden. Wer sich mehr Definition wünscht und den Oberkörper optisch schlanker aussehen lassen möchte, wählt einen BH mit drei-viergeteiltem Cup. Das formt die Brust rundlicher, nimmt Volumen von den Seiten nach vorne und sorgt für eine schmalere Silhouette. Achten Sie auch auf ein breiteres Rückenteil des BHs, das bei großen Größen zusätzlich stütz. Ein höher geschnittener BH-Steg sorgt dabei für ein schön geformtes Dekolleté, während die Träger etwas breiter und innen gepolstert sein sollten, um nicht einzuschnüren und Druckstellen zu vermeiden.

BH richtig pflegen

Um möglichst lange etwas von Ihrer Lieblingswäsche zu haben, sollten Sie genauestens beachten, welche Materialien Sie tragen. Seide und Viskose gehören nicht in die Waschmaschine und sollten immer per Hand mit einem sanften Waschmittel oder Shampoo gewaschen werden. Dessous mit Elastananteil hingegen können bei 30 Grad in die Waschmaschine, Baumwollwäsche sogar bis zu 60 Grad. Dessous mit Stretch-Anteil niemals in den Trockner geben. Weiße Wäsche wird immer mit einem Extra-Weißwaschmittel separat gewaschen, um Grauschleier zu vermeiden. Auch wichtig: BHs gehören immer in ein Wäschesäckchen: Sollte mal ein Bügel herausrutschen, bleibt dieser im Säckchen statt die Waschtrommel zu beschädigen.

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Wie bleibt der BH unsichtbar?

Nur Sie bestimmen, was Sie drunter tragen – erlaubt ist, was gefällt und Tragekomfort bietet. Dennoch gibt es ein paar Stilregeln, die Frau für ein gelungenes Outfit beachten sollte: Unter weiße Oberteile gehört ein nudefarbener oder roter BH! Erstaunlich, aber wahr: Die weiße Farbe neutralisiert Rotpigmente, der BH bleibt quasi unsichtbar. Wer enge Tops und Shirts trägt, sollte darunter einen glatten BH tragen, Spitze drückt sich optisch durch. Unter Spaghettiträger-Tops und unter schulterfreien Oberteilen gehört ein trägerloser BH, sichtbare Plastikträger sind heute ein echtes No-Go.

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