Gefährlich oder nur gemütlich?

Kritik an Kim Kardashians „Skims“-Shapewear für Schwangere

Skims-Präsentation
Die Shapewear „Skims“ von Kim Kardashian ist in den USA ein Bestseller. Jetzt hagelte es allerdings Kritik.
Foto: Getty Images

Die Shapewear von Kim Kardashian ist seit ihrem Launch 2019 regelmäßig ausverkauft. Doch so gehypt „Skims“ wegen ihrer diversen Schnitte und Farben auch ist, für die neue Kollektion, entworfen für Schwangere, hagelt es Kritik, für die sich die Reality-Queen prompt auf ihren Social-Media-Kanälen rechtfertigte.

„Skims Maternity Solutionwear“ heißt die neue Linie und soll die Körper von Frauen vor und nach der Entbindung möglichst komfortabel in Form halten. „Worauf ihr gewartet habt“, kündigt Kim Kardashian unter einem Foto mit sechs schwangeren Frauen an, die ihre Shapewear über ihren Babybäuchen tragen. Doch der Post, der innerhalb kürzester Zeit über zwei Millionen „Gefällt mir“–Angaben generierte, polarisiert.

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Shapewear für Schwangere – gemütlich oder gefährlich?

„Ist das Tragen von Shapewear nicht gefährlich für die Schwangerschaft?“, „Ich verstehe nicht, warum man seinen Bauch in der Schwangerschaft verstecken sollte“ oder „Wird das Baby dann nicht unnötig eingequetscht?“ empören sich mehrere User in der Kommentarspalte. Die Designerin selbst rechtfertigt sich auf Instagram und Twitter für ihre Entwürfe.

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Die Wäsche würde den Bauch nicht verschlanken, „tatsächlich wurde in der Bauchregion leichteres und dünneres Material verwendet als beim Rest“, schreibt Kardashian. Die Kompression im Leggingsteil solle den Schmerz bei geschwollenen Beinen mindern. Kardashian weiter: „Zehntausende schwangere Frauen haben diese Linie gefordert.“ Und auch ihre Freundin, Model Chrissy Teigen, selbst gerade schwanger mit Kind Nummer drei, springt zur Hilfe: „Ich trage Schwangerschafts-Shapewear, weil jede andere Unterwäsche sonst von meinem Rollen am Bauch verschluckt wird.“