Gesehen bei den Designern

Von Moonbag bis Pouch! 6 Handtaschen, die im Herbst angesagt sind

Frau mit Tasche
Nicht ohne meine (Designer-)Tasche! STYLEBOOK verrät, auf welche Modelle Sie im Herbst setzen sollten – oder von welchen Sie sich zumindest was abgucken können.
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Es gibt Taschen, die generell nie aus der Mode kommen. Und es gibt Taschen, die in regelmäßigen Abständen ein fulminantes Comeback feiern, wobei manche Designer-Teile längst als solide Wertanlage gelten. Aber auch, wenn man nicht Unsummen investieren möchte – von den Taschen-Trends der großen Label kann man sich in jedem Falle inspirieren lassen. Von der aus „Shopping Queen“ bekannten „Moon Bag“ bis hin zur „Pouch“ – unsere Top-6-Designerbags!

Halbrunde Taschen wie die „Moonbag“ von Staud

It-Taschen müssen sündhaft teuer sein? Nicht zwangsläufig, wie dieses Trend-Modell beweist! Die „Moonbag“ von Staud gibt es schon ab ca. 250 Euro – verhältnismäßig günstig in Handtaschen-Sphären. 2019 trug Supermodel Kendall Jenner das Trend-Modell schon spazieren, jetzt wird die Leder-Tasche mit dem festen Henkel auch wieder zum Thema bei „Shopping Queen“: „Mondsüchtig – Setze deine neue Moonbag gekonnt in Szene!“ lautet das Motto.

Leonie Hanne

Modeprofi Leonie Hanne kombiniert ihre „Moonbag“ zu Strickpullover und Anzughose
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Die beliebte Tasche zeichnet sich durch eine spezielle Form aus, der sie letztlich auch ihren Namen verdankt: Die unten runde „Moonbag“ erinnert mit ihrem starren Henkel an einen Halbmond – ein ziemlich spezieller und irgendwie auch futuristischer Look, der jedes noch so schlichte Outfit aufwertet.

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Bucket Bags wie die „Bucket Crécy“ von Celine

Auf Bucket Hats folgen jetzt Bucket Bags! Mit dem namensgebenden Eimer haben die Taschen allerdings nicht mehr allzu viel gemein. Die Form ist zwar daran angelehnt, die Beuteltaschen kommen jetzt aber vornehmlich in feiner Lederoptik und kosten in der Designer-Variante auch etwas mehr als ein handelsüblicher Eimer. Fashionista Alexandra Lapp trägt beispielsweise die „Bucket Crécy“ von Celine spazieren – Kostenpunkt: ca. 1450 Euro.

Alexandra Lapp

Ziemlich stylischer „Eimer“: Die Bucket Bag von Celine
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Taschen mit Kette à la „The Chain Cassette“ von Bottega Veneta

In diesem Herbst geht nichts ohne chunky Gliederketten! Und die hängen wir uns jetzt nicht mehr länger nur um den Hals, sondern gerne auch an die Tasche. Bestes Beispiel ist die „Chain Cassette“ von Bottega Veneta (ca. 2950 Euro), bei der ledernde Steppoptik auf massive Goldkette trifft.

Chain Cassette

Mehr ist mehr: Die „Chain Cassette“ punktet mit farbe und Statement-Kette
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Die It-Bag mit dem XXL-Kettchen ist in jedem Fall ein Hingucker und verleiht auch Basic-Looks den nötigen Style-Faktor. Aber: Zu schwer beladen sollte man die Taschen nicht, wenn man vorhat, die Kette tatsächlich als Trageriemen zu verwenden – das könnte ganz schön ungemütlich werden.

Soft Totes à la „Book Tote Bag“ von Dior

Wer nach einem praktischeren Taschenmodell sucht, wird bei Dior fündig. Das französische Luxus-Haus hat jetzt die altbekannte Tragetasche zum It-Piece erkoren und eine stylische und luxuriöse Variante des Stoff-Shoppers rausgebracht: die „Book Tote Bag“.

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Book Tote Dior

Die „Book Tote“ von Dior gibt es als Stoff- und Ledervariante
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Die überzeugt mit klassischem Dior-Design – Labelprint inklusive – und jeder Menge Platz, ist dafür aber auch um einiges kostspieliger als der Standard-Einkaufsbeutel. Die große Variante kostet ca. 2200 Euro, kleinere Modelle gibt es ab 1800 Euro. Das Ledermodell schlägt mit bis zu 2900 Euro zu Buche.

XL-Clutches à la „Le Pouch“ von Bottega Veneta

Die henkellose „Pouch“-Variante aus dem Hause Veneta ist nach wie vor angesagt. Die 2100 Euro teure Clutch in Kulturbeutelgröße sieht allerdings mehr nach einer Abendtasche aus als nach einer Bag für den Shopping-Ausflug.

Sonia Lyson

Sonia Lyson klemmt sich ihre Knallfarben-„Pouch“ auch gerne unter den Arm
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Was sie auszeichnet, ist neben ihrer voluminösen Optik und dem weichen Material vor allem die Art und Weise, wie sie getragen wird. Denn die Oversized-Clutch hat die Bezeichnung Handtasche eigentlich gar nicht mehr so richtig verdient, wird sie doch einfach ganz lässig unter den Arm geklemmt. Gerade weil das Modell an sich extrem elegant und nach Abendgarderobe aussieht, wird der Glamour-Look so ein bisschen entschärft. Wer die Clutch lieber in der Hand tragen will, sollte zu einem kleineren Modell wie etwa der „Mini Pouch“ (ca. 1100 Euro) greifen.

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Mini-Bag à la „Le Chiquito“ von Jacquemus

Oft hört man, Mode und Funktionalität schließen sich aus. Wenn es einen Fall gibt, für den das wirklich uneingeschränkt gilt, dann sind das die so genannten Mini-Bags. Die sind gerade die absoluten Stars am Modehimmel, wenn auch sehr, sehr kleine. „Le Chiquito“ vom französischen Designlabel Jacquemus misst beispielsweise gerade mal 4×5 cm, ist also so mini wie eine Streichholzschachtel. Groß ist hier nur der Preis – je nach Ausführung kostet das Täschchen 200 bis 500 Euro.

Le Chiquito

Irgendwie süß, irgendwie aber auch ziemlich unpraktisch: Die „Le Chiquito“
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Die winzigen Täschchen sehen zwar ganz süß aus, sind aber wirklich nur als Deko zu gebrauchen – viel mehr als ein Lippenstift passt nicht rein. Als It-Piece gehen sie aber definitiv durch – und machen jeden Streetstyle zum Hingucker.