Bloss nicht wegschmeißen!

T-Shirt verfärbt? Das hilft wirklich gegen Deo-Flecken

Shirt mit Deo-Rückständen
Das Auftragen von Deo kann unschöne Flecken und Rückstände in Shirts hinterlassen
Foto: Getty Images

Gerade bei weißen Shirts hinterlassen Deo & Co. oft gelbe oder bräunliche Flecken, die selbst bei heißer Wäsche nicht rausgehen. STYLEBOOK verrät sieben einfache Tipps gegen Verfärbungen, die Sie ausprobieren sollten, bevor Sie Ihr Oberteil aufgeben.

1. Zitronensäure

Zitronensäure gibt es in jeder Drogerie oder im Supermarkt zu kaufen. Geben Sie zwei bis drei Esslöffel auf einen Liter warmes Wasser und behandeln Sie weiße Textilien damit. Einfach das Shirt über Nacht einweichen lassen, dann ganz normal waschen.

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Verdünnte Zitronensäure- und Pulver helfen bei Verfärbungen
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2. Kernseife

Der Klassiker unter den Reinigungsmitteln eignet sich auch zur gezielten – und preisgünstigen – Fleckenbekämpfung: Feuchten Sie den Fleck mit etwas Wasser an, schäumen Sie die Kernseife auf und reiben Sie über den Fleck wie mit einem Radiergummi. Dann ab in die Waschmaschine damit.

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3. Gebissreiniger

Diese Geheimwaffe klingt etwas ungewöhnlich, ist aber supereffektiv: Gebissreiniger enthält Bleichmittel und lässt unschöne Stellen verschwinden, indem man einige Tabletten in warmen Wasser auflöst und auf die verfärbte Stelle einwirken lässt. Einfach nach rund fünf Minuten die Lösung abwischen, weg ist der Fleck.

Klingt skurril, doch Gebissreiniger-Tabletten können Verfärbungen wegzaubern
Foto: Getty ImagesAspirin

4. Aspirin

Dieses Mittelchen hat man praktischerweise meist schon Zuhause – und zwar in der Medikamenten-Box: Zerreiben Sie eine oder zwei Paracetamol- oder Aspirintabletten und verrühren Sie diese mit etwas Wasser, so dass sich eine cremige Konsistenz ergibt. Die Flecken dann damit bestreichen und die Paste maximal eine halbe Stunde einwirken lassen, damit der leicht saure PH-Wert der Tabletten seine Wirkung entfalten kann. Aber Achtung: Bei sensiblen Stoffen wie Seide sollte man auf die Anwendung verzichten, da die Arzneimittel das Material nachhaltig beschädigen können.

Aspirin helfen nicht nur bei Schmerzen, sondern auch bei Flecken
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5. Essig

Auch dieses Hausmittel eignet sich perfekt als Flecklöser: Geben Sie das Kleidungsstück in ein Bad aus Essigwasser, das zu einem Teil aus Essigessenz und zu vier Teilen aus Wasser bestehen sollte. Am besten die Klamotten über Nacht einweichen, danach ganz normal waschen.

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6. Backpulver

Die Allzweckwaffe Backpulver enthält Natriumcarbonat oder kurz Natron, welches basisch reagiert und hilft, Flecken abzulösen. Weniger geeignet zum Waschen ist allerdings das enthaltene Mehl, deshalb sollte das Pulver nach kurzer Einwirkzeit mit einem normalen Waschgang in der Maschine entfernt werden. Dieses Hausmittel ist gerade bei allen, die auf umweltschonende Reinigung setzen, sehr beliebt.

7. Waschmaschine reinigen nicht vergessen!

Ein weiterer Grund für anhaltende Gerüche und Verfärbungen in der Kleidung trotz Waschens kann übrigens eine verschmutzte Waschmaschine sein. Bakterien und Schmutz sammeln sich in der Maschine insbesondere dann, wenn dauerhaft bei niedrigen Temperaturen gewaschen wird. Es empfiehlt sich daher, alle paar Monate eine Heißwäsche bei 90 Grad durchzuführen und das Flusensieb regelmäßig von Schmutz zu befreien. Die Tür sollte nach dem Waschgang offen bleiben, so dass die Maschine auch von Innen trocknen kann und sich keine Keime bilden.