Alle kennen’s, kaum einer weiß es

Wie spricht man „Accessoire“ eigentlich richtig aus?

Frau mit verwirrtem Blick
Mit scharfem S oder knackigem K– wie spricht man das Wort „Accessoire“ denn nun wirklich aus
Foto: Getty Images

Begriffe aus der Mode können echte Zungenbrecher sein und werden nicht selten völlig falsch ausgesprochen. Dabei sind nicht nur komplizierte Designernamen – Vetements, Givenchy, Moschino – eine Herausforderung. Auch das ein oder andere alltägliche Wort kann zur Aussprachen-Falle werden.

Gürtel, Taschen, Ohrringe, Hüte – allesamt Fashion-Teile, die dafür sorgen, dass unser Look das gewisse Extra bekommt. Der perfekte Begriff dafür ist das französische Wort „Accessoire“, der laut Duden ein „modisches Zubehör zur Kleidung, zur Wohnung, zum Auto u. Ä.“ bezeichnet.

Scharfes „s“ oder doch lieber „k“

: Das Wort Accessoire kommt aus dem Französischen und ist ein sogenanntes Lehnwort in der deutschen Sprache. Die Stammform geht auf das lateinische Wort accessus zurück, was soviel wie „hinzugekommen“ heißt. Fälschlicher Weise wird im Deutschen für die Aussprache das französische Wort als Grundlage genutzt und mit der unter Linguisten als „Ka-ze-zi-ko-ku-Regel“ bekannte Regal ausgesprochen: Steht der Konsonant c vor den Vokalen a, o oder u, wird er wie ein k ausgesprochen. Kommt das c vor e und i, wird es wie ein z gesprochen. Im Lateinischen werden cs jedoch konsequent als k ausgesprochen. Und weil das Wort ‚Accessoire‘ nun mal lateinischen Ursprungs ist, werden ccs wie ein k ausgesprochen. Die richtige Aussprache ist demnach „Akseswar“ (in Lautschrift: aksɛˈso̯aːɐ̯).“

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Accessoires sind übrigens keine Kleidung

Accessoires sind in der Modetheorie allgemein nicht der Kleidung zuzuordnen, da sie keinen Nutzen (Schutz vor Kälte, Nackheit, Umwelteinflüssen) haben, sondern vielmehr als reine Schmuckgegenstände gelten. Aber sind wir mal ehrlich – in der Mode geht es doch sowieso weniger um Nutzen als vielmehr darum, Spaß und Freude mit Kleidung und Accessoires zu haben.