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Sie fürchtet Kaiserschnitt

Fiona Erdmann – Sorge um Geburt wegen Baby in Beckenendlage

Fiona Erdmann: Baby in Beckenendlage
Beckenendlage! Was das für Fiona Erdmann und ihr Baby bedeuten kann.Foto: picture alliance/dpa | Monika Skolimowska

Fiona Erdmann wünscht sich eine natürliche Geburt. Doch ihr Baby liegt seit nunmehr zwei Wochen in Beckenendlage. In ihrer Wahlheimat Dubai bedeutet das Kaiserschnitt – und übrigens nicht nur da. Auf Instagram hat die Influencerin sich ihren Fans geöffnet.

Der Instagram-Account von Fiona Erdmann ist so etwas wie ein Tagebuch in Bildern ihrer Schwangerschaft. Ihre Fans können gewissermaßen live miterleben, wie sich das Leben und der Körper der 33-Jährigen verändern. Und seit einigen Tagen mischt sich bei Erdmann zur Vorfreude auf den Nachwuchs ein wenig Sorge. Die Kleine habe es sich nämlich in Beckenendlage gemütlich gemacht, und das könnte für Mutter und Tochter Konsequenzen haben.

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Fiona Erdmanns Tochter in Beckenendlage

Die Ex-GNTM-Teilnehmerin beklagt den „Dickkopf“ ihrer Tochter. Die liegt schon eine ganze Weile in Beckenendlage, kurz: BEL, also mit dem Po nach unten. Schon zwei Wochen lang bemühe sich Fiona Erdmann, das Baby in ihrem Bauch zu drehen, damit es seine aktuelle Beckenendlage verlässt. Von Akupunktur – mit und ohne Wärmelampe – über Fußreflexzonenmassage bis hin zu „Musik zwischen den Beinen“ habe sie schon alles versucht, und selbst zur Taschenlampe gegriffen, um dem Baby den Weg nach unten zu weisen. Weiterhin sollen auch gezielte Yoga-Posen und der Versuch, der Kleinen gut zuzusprechen, bislang keinen Effekt gezeigt haben.

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Beckenendlage bedeutet wahrscheinlich Kaiserschnitt

Seit 2018 lebt Fiona Erdmann in ihrer Wahlheimat Dubai, gemeinsam mit Freund Mohammed und dem ersten gemeinsamen Sohn Leo. Die Drei freuen sich auf den bevorstehenden Familienzuwachs – doch im Moment ist die werdende Mama vor allem besorgt. „Hier in Dubai gilt die BEL als absolutes Risiko“, schreibt sie in ihrem Post, „und es gibt nur ganz, ganz wenige Ärzte, die diese Geburt unterstützen würden. Daher wäre wohl die aktuelle Situation, dass ich einen Kaiserschnitt machen lassen müsste.“ Das ist nicht Erdmanns Wunschszenario: Zusammen mit ihrer „Doula“, also einer medizinischen Helferin (ähnlich einer Hebamme), bereite sie sich schon länger intensiv auf eine friedliche, natürliche Geburt vor.

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Zu wünschen wäre es ihr. Das Model blickt auf einen schweren Schicksalsschlag zurück: Im Frühjahr 2021 hatte sie in der 18. Schwangerschaftswoche ihr Baby verloren und tot zur Welt bringen müssen. Eine Erfahrung, die Erdmann nie vergessen wird – aber auch nicht will. „Das Baby ist ein Teil von uns“, versicherte sie damals auf YouTube. „Es wird in unseren Herzen bleiben.“

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Was bei Beckenendlage helfen kann

In etwa fünf Prozent aller Schwangerschaften kann es passieren, dass das Baby eine Beckenendlage einnimmt. Das kann verschiedene Ursachen haben, darunter Stress, eine ungewöhnliche Form der Gebärmutter oder Menge an Fruchtwasser sowie eine außergewöhnliche Kindsgröße.

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Die „indische Brücke“, die auch Fiona Erdmann ausprobiert hat, ist eine empfohlen Methode, um das Baby zu drehen. Weiterhin fasst auch die „Zilgrei-Methode“ eine Reihe von womöglich hilfreichen Körperhaltungen zusammen.

Ab der 36. Schwangerschaftswoche kommt nur noch eine äußere Wendung in Frage. Dabei nutzen Geburtshelfer oder Ärzte spezielle Massagegriffe, um die Reflexe des Kindes zu aktivieren, sich noch mal neu zu positionieren. Die Methode gelingt durchschnittlich in der Hälfte der Fälle. Verbleibt das Kind in Beckenendlage, wird zu einem Kaiserschnitt geraten – nicht nur bei Fiona Erdmann in Dubai, sondern in Deutschland.

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