Vorbereitung ist alles

Haarefärben zu Hause – darauf sollten Sie achten!

Frau, die sich ihre Haare färbt
Haarfärben zu Hause bedarf nicht nur Geschick, sondern auch guter Vorbereitung
Foto: Getty Images

Das Haarefärben zu Hause scheint einfach: Farbe auftragen, etwas warten, auswaschen, fertig. Das Ergebnis fällt dabei jedoch oft anders aus als erwartet. Mal ist das Braun dunkler, mal die Blondierung an den Ansätzen heller als an den Spitzen. Dabei gibt es einen Trick, der das vermeiden könnte.

Es ist wichtig, die Gebrauchsanweisung der Hersteller genau zu lesen. „So kann beim Blond-Färben beispielsweise ein unerwünschter Gelbstich vermieden werden, wenn die Einwirkzeit genau eingehalten wird“, so Birgit Huber vom Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel. Färbt man das Haar zum wiederholten Male dunkel und kommt es zu dunkel heraus, liegt das an der Häufigkeit der Koloration für die Haarlängen: Die Farbpigmente werden sozusagen bei jedem Mal addiert. „Mit jedem Färbevorgang wird der Farbton also dunkler“, erklärt die Expertin.

Wo beginne ich?

Auch bei Blondierungen kann es solche Probleme geben. Häufiges Aufhellen stresse das Haar, „es kann leicht porös werden“, sagt Huber. Daher nimmt es die Haarfarbe anders auf, „und das gewünschte Farbergebnis könnte dadurch verfälscht werden“. Der Rat: Regelmäßige Haarkuren, Öle oder Spülungen vor dem Kolorieren verwenden.

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„Da der Teil des Haares in Kopfhautnähe leichter und schneller aufgehellt wird, sollte mit der Blondierung bei der Erstanwendung in den Haarlängen begonnen werden, sofern diese wesentlich dunkler oder dunkler gefärbt sind“, erläutert Huber. „Bei Nachbehandlungen wird das Blondiermittel knapp vor Abschluss der Einwirkungszeit vom Nachwuchs zu den Haarspitzen verteilt.“

Wie sollte ich das Haar auf das Färben vorbereiten?

„Es empfiehlt sich, die Haare ein bis zwei Tage vor dem Färben nicht zu waschen“, meint Huber. „Die Farbe muss dann auf das ungewaschene Haar aufgetragen werden. Denn die natürliche Sebum-Schutzschicht der Kopfhaut vermindert das Risiko für Irritationen.“ „Die Creme darf allerdings nicht in den Haaransatz gelangen, da es sonst zu einem verfälschten Farbergebnis kommen kann“, betont die Expertin.