Aktueller „Öko-Test“-Bericht

Sensitive Sonnencremes – nur ein Billig-Produkt überzeugt

Sonnenschutz für die Haut
Optimaler Sonnenschutz fängt mit einer guten Sonnencreme an. Doch nun warnen Experten vor bedenklichen Inhaltsstoffen.
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Der Griff zu einer sensitiven Sonnencreme soll besonders empfindliche Haut vor Sonnenstrahlen schützen. Deswegen ist wichtig, dass genau diese Produkte keine Inhaltsstoffe enthalten, die Allergien oder andere Reizungen auslösen können.

Laut einem aktuellen Bericht der Zeitschrift „Öko-Test“ (Ausgabe 6/2019) halten allerdings nicht alle Sonnencremes für empfindliche Haut dieses Versprechen. Zu den problematischen Zutaten zählen u.a. sogenannte PEG-Derivate, Paraffine oder Silikone. Weitere zehn Cremes schnitten teilweise als bedenklich ab, weil sie z.B. chemische UV-Filter enthalten. Diese könnten hormonell wirken und damit u.a. der Fruchtbarkeit schaden, warnen Experten. Insgesamt reichte es bei diesen Cremes aber noch für die Note „befriedigend“.

„Gute“ Sonnencreme vom Billig-Discounter

Vier der Testkandidaten sind fast oder vollständig frei von problematischen Stoffen wurden und mit „gut“ oder „sehr gut“ bewertet. Die drei Testsieger kommen von Eco Cosmetics, Laverana und Dado-Cosmed und kosten 20 bis 40 Euro pro 200 Milliliter. Fast ebenso unbedenklich, aber mit einem umgerechneten Preis von knapp 5 Euro deutlich günstiger, ist die mit „gut“ bewertete „Ombra Sun“-Sonnencreme von Aldi Süd.

Sonnencreme

Ein hoher Lichtschutzfaktor allein macht noch lang keine gute Sonnencreme aus.
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Wie gut die Sonnencremes vor UV-Strahlen schützen, haben die Experten der „Öko-Test“ nicht geprüft. Die Noten beziehen sich daher nur auf den möglichen Schadstoff-Gehalt und weitere Faktoren, Warnhinweise auf der Verpackung etwa.

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