Einfach über Nacht…

So geht der Frisur-Trick „Plopping“ für Naturlocken

Studio portrait of woman with freckles
„Plopping” (zu deutsch „plumpsen”) ist die natürliche Alternative zu einer aufwändigen Föhn- und Styling-Prozedur für Locken
Foto: Getty Images

Wer Naturlocken hat, kennt es: Die Haare sind widerspenstig, spröde und wollen irgendwie nicht so richtig in Form sitzen. Der neueste Beauty-Hype heißt „Plopping”, der Lockenköpfen zu schönen, natürlichen Curls verhelfen soll – ganz ohne Glätten, Föhnen oder Chemie.

Eine nahezu perfekte Lockenpracht ist nur selten ganz natürlich. Oft muss mit Lockenstab, Föhn und Pflegeprodukten nachgeholfen werden. Allerdings ist das nicht nur schädlich für Haar und Kopfhaut, sondern auch ziemlich zeitaufwändig. „Plopping” wird auf Social Media zur Zeit heiß diskutiert. Der Trend verspricht Korkenzieherlocken über Nacht und das nur anhand eines Microfaser-Handtuchs oder Baumwoll-Shirts.

So funktioniert „Plopping“:

  1. Die Haare mit Shampoo waschen und hinterher sanft mit einem Handtuch ausdrücken. Pflegeprodukte wie Seren, Öle oder Lockenspray können nun ins handtuchtrockene Haar sanft einmassiert werden. Anschließend sollte das Haar mit einem grobzinkigen Lockenkamm gekämmt werden, um Knötchen zu entwirren und das Haar auf die weiteren Schritte vorzubereiten.

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  2. Nun schnappt man sich ein großes Microfaser-Handtuch oder ein altes Baumwoll-Shirt und breitet es auf einem Tisch oder dem Boden aus. Tipp: Frottee-Handtücher sind hier nicht geeignet. Sie entziehen dem Haar zu viel Feuchtigkeit und würden es austrocknen.
  3. Den Kopf jetzt senkrecht nach unten über das Tuch legen. Dabei unbedingt darauf achten, dass die Haare sich komplett auf der Oberseite des Kopfes sammeln und nicht aufgefächert werden.
  4. Für den optimalen Halt können die Enden festgesteckt oder mit Haargummis zusammengebunden werden.
  5. Nun folgt der etwas mühselige Teil, denn die Haare müssen im Stoff komplett trocknen. Da das meist mehrere Stunden dauert, empfiehlt es sich das Plopping vor dem Schlafgehen zumachen und mit Tuch auf dem Kopf ins Bett zu gehen.
  6. Am nächsten Morgen das Tuch abnehmen, die Haare ausschütteln und wie gewohnt frisieren. Hierbei wieder den grobzackigen Kamm verwenden, damit die Locken besser erhalten bleiben.

 

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