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Friseur erklärt's

Warum hat der Föhn eigentlich eine Kaltstufe?

Frau mit Föhn mit Kalt-Taste
Das Haar zu föhnen gehört für viele zur Beauty-Routine – doch wofür ist eigentlich die Kaltluft-Taste gut?Foto: Getty Images

Damit die Frisur sitzt und Volumen entsteht, ist nach dem Haarewaschen der Griff zum Föhn ganz selbstverständlich. Die Folge ist allerdings weniger schön: ausgetrocknete, matte und spröde Haare. Warum die Kaltstufe hier eine ganz entscheidende Rolle spielt – ein Experte gibt Antworten.

Föhnhitze trocknet die Haare aus

Haben Sie sich auch schon einmal gefragt, wofür eigentlich die Kalt-Taste am Föhn gut ist? Während sie von den meisten ignoriert wird, schwören Haar-Profis darauf. Denn: Die perfekte Hairstyling-Technik kommt nicht ohne die Kaltluft am Haartrockner aus. „Haare sind wie Wachs: Warm kann man sie formen, kalt behalten sie die Form“, erklärt Friseur Patrick Ahrensdorf. Und er unterstreicht die Annahme, dass heiße Luft schädlich für die Haarstruktur ist. „Sie wird porös, wirkt glanzlos und raut auf.“ Deswegen rät er vielmehr dazu, das Haar vorzutrocknen und dann auf mittlerer Temperaturstufe fortzufahren. Allerdings gebe es in diesem Zusammenhang keine allgemein gültige Regel. „Es hängt immer auch von der Haardicke und der Beschaffenheit der Haare – gesund bzw. bereits porös – ab, welche Temperatur man einstellen sollte“, so Ahrensdorf.

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Der Trick mit der Kalt-Taste am Föhn

Profis arbeiten konsequent mit der Kaltluft, denn so verschließt sich die Struktur. „Durch die warme Luft ist das Haar aufgeraut und empfindlich. Die kalte Luft sorgt dafür, dass sich die Schuppenschicht wieder legt, das Haar glänzt und die gewünschte Form erhält“, so Ahrensdorf. Der Profi weiß: Geformt wird mit warmer bzw. heißer Luft, abschließend gestylt mit kalter Luft.

Sein besonderer Tipp: Zum Abschluss des Stylings immer in Wuchsrichtung mit der Kaltluft föhnen. So sind Spliss, Frizz und ein ungesunder Haar-Look vermeidbar. Übrigens lohnt es sich, in einen guten Föhn zu investieren. Ein schwacher Luftstrahl führt nur dazu, dass man die Haare ewig der Hitze aussetzt: 1.600 Watt-Leistung und mehr pustet die Mähne in Windeseile trocken. Zwei bis drei Wärme- und Gebläsestufen schaden dabei nicht.

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