Wer will schon alt aussehen?

6 Anti-Aging-Tipps, die sich jeder leisten kann

Hand einer älteren Frau
Das Altern ist ein ganz normaler Prozess – doch wie sehr sich das bemerkbar macht, kann man in Teilen mit seinem Lebensstil beeinflussen
Foto: Getty Images

Es ist die berühmte Dreifaltigkeit aus Ernährung, Bewegung und kosmetischen Hilfsmittelchen, die für mildernde Umstände im Alter und einen straffen Teint sorgen. Doch was davon funktioniert wirklich und was sollte man lieber lassen? STYLEBOOK hat die ultimativen Anti-Aging-Tipps gesammelt – die, versprochen, in jedes Budget passen.

1. Ernährung

Gesund sollte sie sein, so viel steht fest. Doch was genau heißt das? Wer weiterhin straff bleiben möchte, sollte vor allem aufpassen, dass er neben Obst und Gemüse auch genügend Eiweiß und ungesättigte Fettsäuren zu sich nimmt. Das pusht den Stoffwechsel, baut neue Kollagenfasern und Hormone auf. Beides findet man zum Beispiel in vielen Fischsorten, Nüssen und Hülsenfrüchten. Ein übermäßiger Genuss von Kohlehydraten dagegen lässt den Insulinspiegel in die Höhe schießen, und das wiederum blockiert den Fettstoffwechsel und kann zu Hautentzündungen führen.

Tipp: Ein echter Booster für zarte Haut sind Weintrauben. Sie haben zwar einen hohen Zucker-Anteil, ihr hoher Ballaststoff-Anteil regt aber auch die Verdauung an und ihr natürliches Kalium schwemmt überschüssiges Wasser aus dem Gewebe. Das strafft und verfeinert das Hautbild! Für den Zusammenhang von übermäßigem Wassertrinken und straffer Haut gibt es übrigens keine ausreichenden wissenschaftlichen Belege!

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2. Alkohol & Zigaretten(rauch)

So viel es zu tun gibt, so viel gibt es auch zu lassen. Dass Nikotin und Alkohol schlecht für die Haut sind, müssen wir nicht noch einmal erklären – dennoch hier der Hinweis: Finger weg von Zigaretten, und vermeiden Sie verrauchte Orte! Alkohol? Nur in Maßen. Damit beugen Sie nicht nur Hautalterung vor, sondern Sie sparen sogar richtig Geld!

3. Bewegung

Neue Studien ergaben, dass Sport nicht pauschal positiv zu bewerten ist. Die Bewegung an frischer Luft sorgt für eine gesunde Versorgung mit Sauerstoff, im besten Fall wird das Glückshormon Endorphin ausgeschüttet – beides wirkungsvolle Anti-Aging-Stoffe. Exzessives, schlimmstenfalls noch unregelmäßiges Sporteln dagegen kann zu einer Belastungsübersäuerung führen und versetzt den Körper in eine Stress-Situation.

Tipp: Kleine Bewegungseinheiten über die Woche integrieren, die zum Ritual werden, z.B. mit dem Rad zur Arbeit fahren oder regelmäßige stramme Spaziergänge.

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4. Mimik

Die vermeintlich vorbeugende Gesichtsgymnastik hält die Haut nicht straff, sondern sorgt für noch mehr Mimikfalten – also lieber locker bleiben, statt Grimassen schneiden. Beobachten Sie sich zudem, ob Sie auf bestimmte Weise das Gesicht verziehen, zum Beispiel vor dem Computer oder wenn Sie nervös oder nachdenklich sind. Wer viel die Stirn runzelt, bekommt dort tatsächlich früher Falten.

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5. Kosmetik

Im Prinzip geht es um zwei kosmetische Faktoren, die die Hautalterung aufhalten:

  1. ausreichend Feuchtigkeit
  2. Sonnenschutz

Tipp: Wer sich eincremt, sollte auch Hals, Hände und Dekolleté nicht vergessen – hier ist die Haut besonders empfindlich.

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Außerdem können Cremes mit Glycerin, Harnstoff oder Hyaluronsäure gegen bereits vorhandene erste Spuren der Hautalterung helfen, da sie Wasser binden und die Haut von Innen aufpolstern. Als Anti-Aging-Waffen gelten auch Cremes mit Retinol und Peptiden. Sind teure Produkte automatisch die besseren? Nein, nur auf die richtige Menge an zum Beispiel Hyaluronsäure im Produkt kommt es an. Das ist ganz wichtig, unter sechs Prozent ist die Wirkung gleich Null – vorher unbedingt beraten lassen.

Tipp: Wer nicht noch mehr cremen möchte, kann auch auf Masken setzen, die ein- bis zweimal wöchentlich angewendet werden. 

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6. Spaß-Faktor

Studien haben ergeben, dass Stressbewältigung die wichtigste Maxime ist, für ein langes und „schönes“ Leben. Ob das am besten mit Yoga, Meditation oder autogenem Training, Wellness oder Bücherlesen funktioniert, muss jeder selbst herausfinden.

Tipp: Das einfachste Rezept gegen Stress ist, möglichst oft das zu tun, was man gern und mit Spaß tut! Klingt doch ganz einfach, oder? Wir sind dann mal shoppen…