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Fettige Haare? Hausmittel und Tricks, die helfen

Frau mit roten Haaren
Fettige Haare können viele Gründe haben: Ernährung, genetische Veranlagung oder auch falsche Pflege
Foto: Getty Images

Trotz regelmäßigen Waschens sind die Haare nach kürzester Zeit fettig, hängen strähnig schlaff herunter? In der Regel liegt das nicht an mangelnder Hygiene, sondern daran, dass die Kopfhaut zu viel Talg produziert. Einfache Hausmittel können Abhilfe schaffen.

Talg dient generell dazu, Haare und Haut mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen. In der Pubertät verändert sich der Hormonhaushalt, was zur Folge hat, dass die Talgproduktion steigt. Die Konsequenz: Viele Teenager haben mit fettigen Haaren zu kämpfen. Nach einer gewissen Zeit reguliert sich die Talgproduktion in der Regel von alleine, der ölige Film verschwindet. Dennoch haben viele Menschen auch im Erwachsenenalter immer wieder mit fettigem Haar zu kämpfen, was an einer falschen Pflegeroutine liegen kann. Wer zu oft oder mit einem ungeeigneten Shampoo die Haare wäscht, trocknet die Kopfhaut aus. Um dem entgegen zu wirken, fettet sie stark nach. Daneben können fettige Haare auch genetisch begründet sein oder durch eine falsche Ernährung begünstigt werden – zu viel Zucker und Fast Food können sich negativ auf Haut und Mähne auswirken.

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Die besten Hausmittel gegen fettige Haare

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Was daneben Abhilfe schaffen kann, ist Olivenöl. Dafür einfach eine geringe Menge in den Händen verreiben und dann in die Kopfhaut einmassieren. Das Olivenöl zehn Minuten einwirken lassen und danach gut auswaschen. Das Öl – alternativ funktioniert übrigens auch Kokos- oder Teebaumöl – wirkt beruhigend und versorgt die Kopfhaut mit Feuchtigkeit. Diese Maßnahme sollte regelmäßig wiederholt werden, denn es braucht Zeit, bis sich die volle Wirkung entfaltet. Hält man durch, kann sich die Talgproduktion dauerhaft regulieren. Außerdem sinnvoll: eine Kur mit Kamillentee an. Die Haare einfach mit dem Tee sanft auswaschen, die Talgproduktion reduziert sich nach einigen Anwendungen sichtbar.

Hut ab und Föhn aus!

Ein weiterer und relativ einfacher Tipp: Kappen, Mützen oder andere Kopfbedeckungen vermeiden. Diese reizen nämlich nicht nur die Haut, sondern sorgen auch dafür, dass zu wenig Luft an den Kopf gelangt, was wiederum dazu führen kann, dass mehr Talg produziert wird. Und noch ein wichtiger Hinweis: Wer viel mit Föhn und Glätteisen arbeitet, der stresst seine Kopfhaut unnötig.

 

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