Skin- und Hair-Repairing

Wie Sie Haut und Haare nach dem Sommer reparieren

Frau beim Peeling
Nach einem Urlaub in der Sonne sollten Frauen sich intensiver um Haut und Haare kümmern
Foto: Getty Images

Wenn man über Tage oder Wochen warme Temperaturen und gutes Wetter genossen hat, gilt es, Haut und Haare fit für die kältere Jahreszeit zu machen. Kleine Beauty-Schäden vom letzten Urlaub, egal ob von Sonne oder Salzwasser, sollten Sie spätestens jetzt reparieren, um schön in den Herbst zu starten.

Leider bringen wir meist mehr Urlaubs-Souvenirs mit aus den Ferien, als uns lieb ist: trockene Haut, kleine Sonnenschäden und Spliss. Denn Sommerurlaub bedeutet für Haut und Haare vor allem Stress. Hitze, UV-Licht, Salz- und Chlorwasser entziehen unserem Körper stark Feuchtigkeit, was sich in kleinen Knitterfältchen oder kaputten Haarspitzen bemerkbar macht. Doch alles halb so schlimm, sofern Sie rechtzeitig Gegenmaßnahmen ergreifen.

Das Haut-Repair-Programm in fünf Schritten

1. Reinigen

Stellen Sie auf mildere Produkte um, sobald das Wetter kühler wird. Zu starke Reinigungsgels regen die Talgproduktion nämlich nur noch mehr an. Mit dem Ergebnis, dass Ihre Haut noch fettiger glänzt.

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2. Peelen

Unter Ihrer aktuell trockenen Haut (sie schuppt sich, weil die Bräune langsam schwindet) befindet sich tatsächlich ein strahlender Teint. Sie müssen ihn nur hervorholen. Sanfte Peelings lassen die Haut nach einem langen Sommer wieder jugendlich strahlen!

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3. Reparieren

Aufhellende Seren lassen kleine Pigmentflecken, unerwünschte Sommersprossen und einen fleckigen Teint wieder verschwinden. Täglich abends für mindestens zwei Wochen aufgetragen, sollten die schlimmsten Schäden so verblassen. Sind die Flecken nach ein paar Wochen noch immer stark zu sehen, helfen leider nur Fruchtsäurepeelings oder Laser-Treatments beim Hautarzt.

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4. Versorgen

Die Haut braucht jetzt eine Extraportion Feuchtigkeit. Ist sie in einem ausreichenden Maße damit versorgt, funktioniert der normale Erneuerungsprozess auch besser. Ideal sind Produkte mit Aloe Vera, Vitamin A und E. Gerade die beiden letzteren werden bei intensiver Sonneneinstrahlung verbraucht. Masken oder Ampullenkuren sorgen für extra viel Frische, da gerade im Sommer die Haut an Spannkraft verliert.

5. Schützen

Nur weil sich der Sommer dem Ende zuneigt, heißt das noch lange nicht, dass Sie keinen Sonnenschutz mehr brauchen. Verwenden Sie weiterhin Sonnencreme mit UVA- und UVB-Schutz mit mindestens LSF 15 (wenn Sie nicht viel draußen sind) und 30 (wenn Sie auch im Spätsommer noch viel in der Natur unterwegs sind).

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Das Haar-Repair-Programm in fünf Schritten

1. Waschen

Weniger ist hier mehr. Das Haar ist nämlich bereits trocken genug, und die natürlichen Reparaturmechanismen der Kopfhaut greifen besser, wenn Sie Ihre Haare NICHT täglich waschen. Setzen Sie auf Shampoos mit nährenden Zusätzen wie Aloe Vera oder Jojobaöl.

2. Nähren

Das Haar verlangt jetzt nach intensiver Pflege. Mindestens einmal pro Woche können Sie jetzt eine Packung auftragen und mindestens 15 Minuten einwirken lassen. Die Wirkung verstärkt sich bei Wärme. Wickeln Sie also Frischhaltefolie und dann ein Handtuch um den Kopf.

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3. Schneiden

Bei sehr kaputten Spitzen hilft leider nur eines: die Friseurschere. Ein neuer Haarschnitt lässt das Haar stets voluminöser und gesünder aussehen. Außerdem hilft es, dass das Haar nicht immer weiter abbricht und Spliss am Haarschaft nach oben wandert.

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4. Erneuern

Glanzloses, stumpfes Haar verträgt neben ausreichend Pflege auch gerne eine neue Haarfarbe. Natur-Colorationen legen sich wie ein Schutzschild um das Haar und lassen es kräftiger aussehen. Ideal ist da vor allem Henna. Und keine Angst vor rotem Haar. Farbloses Henna wirkt nur wie ein Glanz-Booster.

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5. Schützen

Auch bei Haaren ist UV-Schutz das ganze Jahr über, aber besonders im Spätsommer empfehlenswert. Idealerweise vor dem Föhnen auftragen. Nur so sind alle Reparatur-Maßnahmen lange effektiv.