Bild.de Hier geht es zurück zu Bild.de

Ab 2. November 2020

Corona-Lockdown! Kosmetik- und Tattoostudios müssen schließen

Kosmetikstudio
Im November bleiben die Stühle in Kosmetik- und Tattoostudios leerFoto: iStock/ igor_kell

Die Corona-Infektionszahlen steigen dramatisch an, daher hat die Bundesregierung nun einen neuen Lockdown beschlossen, der das öffentliche Leben für einen Monat stark herunterfahren soll. Während Kitas und Schulen geöffnet bleiben sollen, trifft es den Beauty-Sektor besonders hart.

Kosmetik- und Tattoostudios sowie Massagesalons müssen den ganzen November über geschlossen bleiben, weil dort der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Medizinisch notwendige Behandlungen, etwa beim Physiotherapeuten oder Fußpflege, sind weiter möglich. Auch Friseure bleiben geöffnet.

Das Ziel dieser einschneidenden Corona-Maßnahmen, die wir in ähnlicher Form schon aus dem Frühling kennen: Jetzt Einschränkungen hinnehmen, um sich an Weihnachten wieder treffen zu können. Friseursalons dürfen zwar dieses Mal in Betrieb bleiben, die Hygieneregeln müssen aber dennoch strikt eingehalten werden. Und: Augenbrauen zupfen, Wimpern färben oder das Trimmen des Bartes ist nicht erlaubt.

Auch interessant: Warum es nichts bringt, die Haare ausfetten zu lassen

Strenge Hygieneregeln für Friseur-Besucher*innen

Alle Kunden, die einen Salon betreten, müssen sich die Hände desinfizieren und/oder waschen. Daneben gilt ab jetzt für Angestellte wie für Kunden die Pflicht, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Wer offensichtlich grippeähnliche Symptome zeigt, muss draußen bleiben und sich beim Gesundheitsamt melden.

Auch interessant: Wie kann man kaputte Haare ohne Schere retten? 4 geniale Tipps

Eigentlich gilt auch im Friseurgeschäft der Mindestabstand von 1,50 Metern –  sowohl zwischen den einzelnen Kunden als auch zwischen Kunde und Friseur. Letzteres geht naturgemäß nur bedingt, das Tragen der Schutzmaske soll daher das Übertragungsrisiko minimieren.

Coronavirus kann im Haar haften bleiben

Das Coronavirus kann wohl auch im Haar anhaften, wie die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BWG) auf ihrer Homepage schreibt. Damit die Viren nicht durch Friseure weitergegeben werden können, müssen sie deaktiviert werden. Das geht nach Aussage der BWG mit Haarshampoo und Haarwäsche. Die Konsequenz: Bei jedem Kunden müssen vorab die Haare gewaschen werden, ein Trockenschnitt ist nicht mehr erlaubt. Zu groß ist auch hier das Übertragungsrisiko.