Bild.de Hier geht es zurück zu Bild.de

Neue Corona-Maßnahmen

Branche reagiert: »Lockdown trifft Friseurhandwerk hart

Haarfärbe-Materialien und Schere
Der Farbtopf bleibt leer, die Schere unbenutzt – ab dem 16. Dezember 2020 müssen Friseursalons aufgrund der Coronamaßnahmen schließenFoto: Getty Images

Die Corona-Infektionszahlen steigen dramatisch an, daher hat die Bundesregierung nun einen neuen Lockdown beschlossen, der das öffentliche Leben bis zum 10. Januar 2021 stark herunterfahren soll. Kitas und Schulen schließen genauso wie Geschäfte des Einzelhandels. Auch den Beauty-Sektor trifft es hart.

Kosmetik- und Tattoostudios sowie Massagesalons müssen bereits seit November geschlossen bleiben, weil dort der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Nun müssen auch Friseur-Salons schließen.

Auch interessant: Wie kann man kaputte Haare ohne Schere retten? 4 geniale Tipps

Das Ziel dieser einschneidenden Corona-Maßnahmen, die wir in ähnlicher Form schon aus dem Frühling kennen: Jetzt Einschränkungen hinnehmen, um sich an Weihnachten wieder treffen zu können und die Bettenauslastung auf den Intensivstationen möglichst gering zu halten.

Auch interessant: Warum es nichts bringt, die Haare ausfetten zu lassen

»Lockdown trifft Friseurhandwerk hart

Am 5. Januar berät die Bundesregierung erneut, ob Friseurbetriebe und Kosmetikstudios nach dem 10. Januar wieder öffnen dürfen – je nach dem, wie sich die Corona-Infektionszahlen entwickeln. „Der erneute Lockdown mitten im Weihnachtsgeschäft, der umsatzstärksten Zeit des Jahres, trifft unser Handwerk hart“, so Jörg Müller Hauptgeschäftsführer des „Zentralverband des deutschen Friseurhandwerks“ in einem offiziellen Statement. „Deshalb müssen staatliche Hilfen jetzt schnell und effektiv geleistet werden.“ Rund 80.000 Friseurbetriebe sind von den neuen Beschlüssen betroffen.