Stress muss nichts ein

17 Fehler bei der Hochzeitsplanung – und wie sie verhindert werden können

Hochzeitspaar schneidet Kuchen an
Die Planung einer Hochzeit ist nicht ohne und birgt so manche Tücken
Foto: Getty Images

Braut sein ist gar nicht so leicht. Neben der Auswahl von Kleid und Location gibt es noch zahlreiche andere Dinge, die erledigt werden wollen. Dabei kann ganz schön viel schief gehen. STYLEBOOK nennt die häufigsten Planungs-Fehler und wie Braut sie verhindern kann.

1. Der schönste Tag des Lebens

Die Hochzeit soll der schönste Tag des Lebens sein? Ein hoher Anspruch an einen einzelnen Tag! Wie wäre es, die immensen Erwartungen ein bisschen runterzuschrauben und damit Druck rauszunehmen? Der Hochzeitstag muss nicht mega-perfekt sein, manche Dinge lassen sich schlichtweg auch gar nicht planen. Vielleicht genügt es, wenn alle einfach ein schönes Fest mit ganz viel Spaß haben, Braut und Bräutigam inklusive. Und vielleicht wird der Hochzeitstag dann sogar wirklich der schönste Tag von allen – schließlich haben Sie lauter Menschen um sich, die ihnen am Herzen liegen.

2. Liebe verplanen

Bei all dem Planungsunsinn kann der Anlass leicht mal in den Hintergrund geraten: die Liebe. Es geht an diesem Tag im Idealfall um zwei Menschen, die einander so sehr lieben, dass sie entschieden haben, ihr weiteres Leben miteinander zu verbringen. Nehmen Sie sich auch in der Planungsphase bewusst Zeit für sich als Paar und zelebrieren Sie auch im Kleinen, dass Sie einander gefunden haben.

3. Allein planen wollen

Keine Braut muss ihre Hochzeit alleine planen. Holen Sie sich Hilfe und Unterstützung von Verwandten, Freunden und Ihrem Partner. Gerade wenn Sie eine große Feier planen, können Sie Aufgaben wunderbar nicht nur unter sich aufteilen, sondern auch auf andere übertragen. Oder wieso sind Sie die einzige Person, die die Einladungskarten rausschicken oder den Fotografen buchen kann? Abgeben und vertrauen können heißen die Zauberworte.

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4. Sich bequatschen lassen

Tipps von anderen sind gut und wichtig und bestimmt ist hin und wieder ein guter dabei. Suchen Sie sich aber genau aus, wer Sie mit guten Ratschlägen überschütten darf und lassen Sie sich dennoch nicht bequatschen: Egal wie gut Freundin XY aus eigener Erfahrung weiß, was zu tun ist – Sie müssen gar nichts. Das gilt im Übrigen auch für die Wünsche und Ideen von Mutter und Schwiegermutter!

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5. Zu wenig Zeit einplanen

Eine intime standesamtliche Trauung ohne großes Tamtam lässt sich vielleicht in wenigen Monaten planen. Die Märchenhochzeit auf dem ewig ausgebuchten Traumschloss mit 200 Gästen, die für den dreitägigen Hochzeitsmarathon nicht nur anreisen, sondern auch Urlaub einreichen müssen, braucht aber definitiv Vorlauf. Ein Tipp: Machen Sie sich einen realistischen Zeitplan mit allen Eventualitäten.

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6. Zu viel Geld ausgeben

7. Schnell noch zehn Kilo abnehmen wollen

Noch schnell für den großen Auftritt abnehmen wollen ist ja okay, sollte aber nicht auf der To-Do-Liste stehen. Machen Sie sich keinen Druck und vor allem setzen Sie sich keine unrealistischen Gewichtsziele. Das macht nur unzufrieden – und frustriert möchte wohl keine Frau in ihrem Brautkleid aussehen.

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8. Unbequeme Outfits aussuchen

Das Traumkleid, die Traumschuhe, die Traumaccessoires und die Traumdessous sind nur dann auch traumhaft, wenn Sie sich darin wohl fühlen. Also unbedingt vorab den Gemütlichkeits-Check machen und abwägen, was sein muss oder eben auch nicht. Und: Unbedingt bequeme Ersatzschuhe mitnehmen, Tanzen geht am besten barfuß oder in Ihren Lieblings-Sneakern.

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9. Alles gleich wichtig nehmen

Ein paar Dinge sind entscheidend, damit der Tag gelingt: Location, Essen und Musik. Ob die Kerzen aber nun zehn oder 20 Zentimeter hoch sind oder die Platzkarten handgeschrieben oder gedruckt sind, ist definitiv nicht fundamental ausschlaggebend für ein gelungenes Event. Priorisieren Sie deshalb die einzelnen Punkte der Planung und kümmern Sie sich erst um das Wichtige. Falls dann noch Kleinkram von der Liste gestrichen werden muss, ist das nicht allzu schlimm. Und wenn nicht: umso besser!

10. Fettnäpfchen ignorieren

Fast jeder hat mindestens einen Menschen in der Bluts- oder Wahlfamilie, der es sich nicht verkneifen wird, peinliche Geschichten aus der Vergangenheit rauszukramen oder mindestens einen dummen Spruch zu machen, der Ihnen die Stimmung vermiest. Das ist der Mensch, dem Sie mitunter verbieten sollten, eine Tischrede zu halten – oder Sie nehmen’s einfach mit Humor!

11. Kinder vergessen

Sind viele Kinder unter den Hochzeitsgästen, ist eine organisierte Betreuung absolut sinnvoll. Ein Babysitter lässt sich oft im engeren Kreis organisieren, kann aber auch gebucht werden – eine absolut sinnvolle Investition!

12. Zu viel von den Gästen verlangen

Sie träumen von einer Hochzeit auf Hawaii, aber die 95-jährige Oma traut sich keinen weiten Flug mehr zu? Dann steht eine Entscheidung an: Wollen Sie wirklich ALLE dabei haben, ist es wichtig, einen Ort zu finden, den alle ohne enorme Kosten und Mühen erreichen können. Wenn Sie beides möchten, besteht die Möglichkeit, zu Hause und am Traumort zu heiraten – einmal mit allen und einmal nur zu zweit oder im allerengsten Kreis.

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13. Keine Sitzordnung machen

Je größer die Gruppe, desto wichtiger die Sitzordnung – vor allem dann, wenn es Gäste gibt, die sich nicht ganz grün sind. Tarieren Sie vorab aus, welche Konstellationen am besten passen – Freunde zu Freunden oder verschiedene Grüppchen gemischt? Sie kennen Ihre Gäste am allerbesten!

14. Sich selbst um die Musik kümmern

Wenn Sie keine leidenschaftlichen Musiker sind und selbst zu Gitarre, Bass & Co. greifen wollen, sollten Sie die Verantwortung am besten abgeben. Professionelle Bands und DJs übernehmen das gern – gehen Sie nur vorab sicher, dass der Stil dem entspricht, was Sie sich wünschen.

15. Tag selbst koordinieren

Gleiches gilt für die Koordination des gesamten Tagesablaufs. Klar, haben Sie da ein Wort mitzureden, damit Sie am Tag selbst aber keinen Stress haben, sollten Sie die Verantwortung für einen reibungslosen Ablauf abgeben – an die Trauzeugen oder einen echten Wedding-Profi.

16. Beim Fotografen sparen

In Zeiten von immer besser werdenden Smartphone-Kameras hält sich jeder Hobby-Fotograf schnell für einen Profi und sicher tun es zwischendrin auch nicht-professionelle Schnappschüsse. Auf einen Fotografen sollten Sie dennoch nicht verzichten – das Hochzeitsbild bekommt im besten Fall einen mehr oder weniger prominenten Platz! Deshalb sollten Sie auf jeden Fall jemanden beauftragen, der davon Ahnung hat und vorab besprechen, welche Art von Fotos Sie sich wünschen. Eine Investition, die Sie nicht bereuen werden!

17. Thema nicht mitteilen

Sie wollen eine Themenhochzeit feiern? Dann sollten Sie den Gästen unbedingt mit ausreichend Vorlauf Bescheid geben. Nur so kann der romantische Rahmen der Vintage-Hochzeit gewahrt bleiben oder das „Game of Thrones”-Motto konsequent durchgezogen werden. Auch hier gilt wieder: happy Gäste, happy Brautleute!