Für den besseren Durchblick

Mit diesen 5 Tipps behalten Sie den Durchblick

Frau mit Kontaktlinse
Kontaktlinsen sind fast unsichtbar, können aber auch viel Staub und Schminke anziehen
Foto: Getty Images

Wer schlecht sieht, der kann sich mit Kontaktlinsen sicher durch den Alltag bewegen. Bei der Pflege gibt es jedoch einiges zu beachten. STYLEBOOK erklärt den richtigen Umgang mit der Linse.

Kontaktlinse ist nicht gleich Kontaktlinse. Es gibt harte und weiche, Tages-, Monats- und Jahreslinsen und alle von ihnen können aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Welche sich für Sie am besten eignen, kann Ihnen der Fachmann sagen. Und wir verraten, worauf bei der Pflege und Handhabung jeweils zu achten ist!

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1. (Nur) Wasser ist ein No-Go

, da es das Einsetzen unmöglich machen kann. Sie würden das Wasser aufsaugen und zusammenklumpen. Träger weicher Linsen kennen das Problem: Gelangt Wasser ins Auge, kleben die kleinen Biester am Auge fest und führen zu einem unangenehmen Fremdkörpergefühl.

Auch bei harten Linsen genügt ein rasches Abspülen mit Wasser nicht aus. Leitungswasser enthält Kalk und Keime, diese können sich somit auf der transparenten Linse absetzen. Aber auch Seifen können die Oberfläche angreifen und die Linse porös machen – ideale Voraussetzungen für Infektionen, Bindehautentzündungen oder gerötete Augen. Am besten also immer ein Kontaktlinsen-Reinigungsmittel parat halten! Ist das nicht der Fall, sollte man lieber auf das gute alte Brillengestell zurückgreifen, das für den Notfall hoffentlich in der Handtasche bereit liegt.

2. Achtung mit dem Make-up

Wer Linsen trägt, muss auf sexy Smokey Eyes nicht verzichten. Verwenden Sie allerdings keinen Puderlidschatten, dieser könnte krümeln und ins Auge gelangen – die Partikelchen könnten so die Linse zerkratzen. Sinnvoller sind cremige Lidschatten. Auch einen wasserfesten Kajal können Linsenträger verwenden, wenn dieser etwas außerhalb der Wimpernreihe aufgetragen wird. Und bitte immer die Reihenfolge beachten: Erst die Linse einsetzen, dann schminken.

3. Auch an den Behälter denken

Die Reinigung des Kontaktlinsen-Behälters wird häufig sträflich vernachlässigt. Laut dem Bundesverband der Augenärzte empfiehlt sich eine regelmäßige Behälterdesinfektion, alle drei Monate sollte das Plastikdöschen komplett ausgetauscht werden. Und: „Die Kontaktlinsen müssen nach mechanischem Reinigen und Abspülen in eine geeignete und täglich frische Desinfektionslösung gelegt werden.” Und auch hier sollte der Linsenträger nicht sparen, sondern eine sterile, konservierungsmittelfreie Kochsalzlösung verwenden.

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4. Wissen, was man trägt

Feste und weiche Linsen sind sowohl vom Tragekomfort als auch von der Haltbarkeit meilenweit voneinander entfernt. Während eine feste Linse ein bis zwei Jahre halten kann, ist eine weiche – je nach Linsentyp – wesentlich häufiger auszuwechseln. Und auch der Griff zur Tageslinse aus der Drogerie ohne das richtige Know-how suboptimal. Wer sich eine Linse ins Auge setzt, sollte sich vorab gründlich informieren und von einem Arzt oder Optiker beraten lassen. Und dann, ganz wichtig: ein Pflegemittel anschaffen, das auf Ihre spezielle Linse ausgerichtet ist.

5. Linsenpause machen

Der Bundesverband der Augenärzte gibt zu bedenken, dass „während des Tragens von Kontaktlinsen möglichst konservierungsmittelfreie Augentropfen verwendet werden. Bei flexiblen Kontaktlinsen ist dies besonders wichtig, da sich Konservierungsmittel in die Linse einlagern können.” Ab und an braucht das Auge aber auch mal komplette Ruhe von der Linse, damit es sich von der täglichen Reizung erholen kann – insbesondere bei weichen Linsen. Sie trocknen die Augen dauerhaft aus, was sich mit schlechter Sicht und Rötungen rächen kann.

Also ruhig mal eine Woche ohne Kontaktlinse das Haus verlassen und dem natürlichen Tränenfilm des Auges eine Schonzeit gönnen. So eine Brille kann zudem auch gleich den ganzen Tageslook verändern: eine stylische Win-Win-Situation.

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