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Leni Klum über Model-Karriere und Studium

Über Model-Karriere und Studium

Leni Klum: »Auch wenn Mama die Tür geöffnet hat, arbeiten muss ich selbst!

Leni Klum, hier noch mit langen Haaren, auf der Fashion Week in New York, ihrem aktuellen Wohn- und StudienortFoto: Getty Images

Leni Klum ist nach ihrem Umzug nach New York bereit, nicht nur im Studium durchzustarten, sondern auch weiter in die Model-Fußstapfen ihrer Mama Heidi zu treten. Welche Vorteile sie dabei durch ihre berühmten Eltern hat, weiß sie zu schätzen. Was ihre ambitionierten Zukunftspläne sind, lesen Sie bei STYLEBOOK.

Leni Klum ist in aller Munde. Zuletzt, weil auch sie sich die Trendfrisur für den Herbst 2022 zugelegt hat – einen Long Bob. Vorbei sind die Zeiten mit langer blonder Mähne. Nachdem sie schon vor längerer Zeit die hellen Strähnen gegen ein natürliches Brünett eingetauscht hatte, war der kürzere Haarschnitt ein weiterer Schritt auf ihrem Weg. Ob sie sich damit weiter von Model-Mama Heidi Klum abgrenzen möchte? Nein, sagt Leni im Interview mit dem amerikanischen „People“-Magazin. „Ich habe das Gefühl, viele Leute sagen das, aber es ist wirklich gar nicht der Grund. Ich hatte es einfach satt, jeden einzelnen Tag gleich auszusehen und brauchte eine Veränderung.“

Leni Klum’s Interesse für Interior Design stammt von ihrer Mama

Eine weitere Veränderung im Leben der 18-Jährigen war der Umzug nach New York im Sommer diesen Jahres. Nach dem Abschluss der Schule begann sie dort Interior Design zu studieren. Das Interesse dafür hat auch ihre Mutter entfacht, wie Leni verrät: „Das Haus meiner Mama entfachte mein Interesse. Ich spreche immer davon, es neu zu machen.“ Doch die Geschmäcker könnten unterschiedlicher kaum sein: „Ich bin eher eine Minimalistin – ein paar Stücke, die herausstechen hier und dort – aber wir haben komplett verschiedene Geschmäcker. Sie ist eine Maximalistin, auch was Mode betrifft.“

Auch Pläne, was sie mit ihrem Studium erreichen will, hat die frisch gebackene Studentin bereits: „Ich wäre gerne bei ‚Fixer Upper‘. Ich bin besessen von dieser Show.“ In der amerikanischen TV-Sendung werden Häuser neu renoviert und eingerichtet. Ein Job, den Leni mit ihrem Studium auch übernehmen könnte.

Bereits mit 12 Jahren wollte Leni Klum modeln

Bis dahin hat sie jedoch auch mit einem weiteren Job viel zu tun. Denn Leni Klum, die älteste Tochter von Heidi Klum, arbeitet weiterhin an ihrer Model-Karriere. Das sei bereits seit sechs Jahren ihr Traum gewesen, wie sie verrät: „Ich wurde in einem Brandy Melville (einem amerikanischen Klamottenladen, Anm. d. Red.) aufgehalten als ich 12 war und sie baten mich, für ihre Kleidung zu modeln.“ Doch Mama Heidi legte ein Veto ein. „Ich war richtig traurig deswegen, aber im Endeffekt hatte sie recht.“ Denn ihr erster Modeljob folgte vier Jahre später und kann sich mehr als sehen lassen: Mit gerade einmal 16 Jahren zierte sie zusammen mit ihrer Mutter Anfang 2021 das Cover der deutschen „Vogue“.

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Leni Klum ist dankbar für die Starthilfe ihrer Model-Karriere

Dass sie diesen Einstieg in die Modewelt ohne ihre Mama nicht geschafft hätte, dessen ist sich Leni bewusst: „Es ist einfach eine Tatsache. Meine Eltern sind berühmt. Ich hatte Hilfe beim Start und ich weiß, dass Menschen davon träumen würden, mit dem anzufangen, was ich hatte. Ich bin so dankbar, dass ich das, was mir von meiner Mama geschenkt wurde, annehmen konnte.“ Doch die Tochter von Heidi Klum und Adoptiv-Vater Sänger Seal stellt auch klar: „Aber ich mache die Arbeit und stecke Zeit hinein. Ich arbeite auf eigene Faust, reise allein, gehe zur Schule. Meine Mama und ich haben einfach die gleiche Liebe für die gleiche Sache.“

Seit ihrem Cover-Shooting hat Leni offensichtlich viel Arbeit in ihre Modelkarriere gesteckt, denn die geht steil bergauf. Sie ist das Gesicht von Dior Make-up, stand für das Unterwäsche-Label Intimissimi –wieder gemeinsam mit Mama Heidi – vor der Kamera und lief auf der Mailänder Fashion Week für About You. Mit der Brand bringt sie im Frühjahr nächsten Jahres auch eine weitere Klamottenkollektion heraus. „Alles ist sehr casual. Comfort is key. Viel Leinen. Ich mache auch Badeanzüge. Ich habe immer Probleme, Bikinioberteile zu finden, weil mir keine Bikinitop-Marke wirklich perfekt passt. Deswegen wollte ich unbedingt eine vielfältige Größen-Range in meiner About You-Kollektion.“ Eines ist also klar: Von Leni Klum können wir in Zukunft noch einiges erwarten.

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