Tierschutz-Siegel

Worauf Sie beim Daunen-Kauf unbedingt achten sollten

Frau mit Daunenjacke
Voluminöse Steppjacken sind in diesem Winter Trend – beim Daunen-Kauf sollte aber unbedingt auf die Herkunft der Federn geachtet werden...
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Wer beim Kauf einer Daunenjacke keine Tierqualen unterstützen möchte, sollte besser ganz genau hinschauen. Bestimmte Siegel geben Aufschluss über die Herkunft der Federn und auch Daunen-Alternativen haben ihre Vorteile. Wie Sie sich ohne schlechtes Gewissen in die warmen Puffer Jackets hüllen können...

Um an die weichen Federn von Enten und Gänsen zu kommen, müssen die Tiere nicht selten leiden. Lebendrupf oder etwa die Ernährung per Stopmast sind nach wie vor in Teilen Europas und in China erlaubt. Bestimmte Siegel stehen aber für eine tierfreundliche Herstellung, wie die Tierschutzorganisation „Vier Pfoten“ erklärt.

 

Welche Jacken sind unbedenklich?

Hohe Standards versprechen der „Responsible Down Standard“ (RDS), der „Downpass 2017“ sowie der „Global Traceable Down Standard“ (Global TDS). Bei Produkten, die dieses Siegel tragen, können Sie sich sicher sein,  dass die Federn nicht von Gänsen oder Enten stammen, die lebend gerupft oder per Stopfmast ernährt wurden. Aber auch diese Siegel sind keine Garantie für artgerechte Haltung, vielen Vögeln in der Daunenproduktion fehlt beispielsweise dennoch ein Zugang zu Wasser.

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Wer die voluminösen Steppjacken im Winter trotzdem nicht missen möchte, kann auf Pflanzen- oder Synthetikprodukte wie die „Pflanzendaune“ Kapok ausweichen. Die Wärme- und Dämmeigenschaften der Daunen-Alternativen stehen den Federn inzwischen oft in nichts mehr nach. Und: Jacken aus Synthetikfasern wie Polyester oder Viskose kosten oft viel weniger.