Von der Militär- zur Freizeithose

Steghose: Die Trendhose der 80er ist zurück!

Steghosen, auch als Keil- und Skihosen bekannt, hatten ihren modischen Höhepunkt in den 80ern und sind seit einiger Zeit wieder auf dem modischen Vormarsch. Schon gewusst? Die Hosen mit praktischem Fußband kommen ursprünglich aus dem Militär- und Sportbereich. Heute gibt es sie in zahlreichen Variationen – von schick bis lässig.

Entscheidendes Merkmal der Steghose ist weniger ihr Schnitt als vielmehr das am Beinende angesetzte Band, der sogenannte Steg. Das elastische Band verläuft um den Fuß herum und sorgt dafür, dass das Hosenbein nicht nach oben rutscht. Es ist dabei jedoch so dünn, dass es beim Gehen nicht stört oder negativ auffällt. Viele Steghosen sind eher körpernah geschnitten und bestehen aus elastischen Stoffen, die großen Tragekomfort bieten. Daneben gibt es Modelle, die mit Bügelfalte versehen sind und sich daher perfekt für formelle Anlässe eignen. Oft verjüngt sich der Schnitt nach unten hin, sodass das Augenmerk auf dem Knöchel liegt.

Frau mit blauem Pullover und Steghose

Die Steghose ist ebenso praktisch wie schön. Zum einen rahmt sie die Schuhe wunderbar ein, zum anderen verhindert sie das Hochrutschen der Hose.
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Von der Militäruniform zur Freizeithose

Die ersten Hosen, die mit einem Steg am unteren Ende versehen waren, waren Uniformhosen. In den 30ern wurde der Schnitt auch im Freizeitbereich populär, neue Kunstfasern ermöglichten die Fertigung elastischer Stoffe, die bequem zu tragen waren und viel Bewegungsfreiraum zuließen. Danach verschwanden sie kurzfristig völlig von der Bildfläche, sind aber seit einigen Jahren wieder vermehrt erhältlich. Dabei kommen die modernen Varianten nicht nur in der Freizeit, sondern auch bei klassischen Büro-Outfits zum Einsatz, vielfältig kombiniert mit Pumps, figurbetonten Blazern und Blusen oder auch mit Ballerinas.

Frau 80er

Die Steghose war in den 80er-Jahren eine beliebte Hosenform
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Steghose als beliebte Alternative zur Leggings

Im Sport- und Freizeitbereich sind Steghosen eine hervorragende Alternative zu Leggings. Dank des etwas weiteren Schnitts sind sie angenehmer zu tragen und zeigen etwas weniger Figur. Der Steg verhindert ein lästiges Hochrutschen an den Beinen und sorgt stets für einen akkuraten Sitz.

Marni Runway

Bei Marni waren in der Herbst-Winterkollektion 2016/17 Steghosen das zentrale Element
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Steghosen eignen sich für alle Figurtypen

Schlanke Frauen mit langen Beinen wählen am besten eng anliegende Steghosen mit Stretch-Anteil, die die schmale Silhouette betonen. Hohe Schuhe, die Fußrücken und -knöchel frei lassen, strecken das Bein zusätzlich. Wer über etwas mehr weibliche Rundungen verfügt, greift zur weiter geschnittenen Steghose mit oder ohne Bügelfalte. Da die meisten Steghosen im Oberschenkelbereich eher lässig sind, kaschieren sie perfekt: Der sich nach unten verjüngende Hosenschaft betont die Knöchel und lässt die Beine insgesamt schlanker erscheinen.

Die Spannkraft, die durch das Fußband entsteht, sorgt dafür, dass Steghosen nur wenige Falten im Kniebereich werfen, was das Bein optisch streckt. Ob man den Steg dabei sichtbar trägt oder doch lieber dezent im Schuh verschwinden lässt, ist Geschmackssache. An sich eignet sich die Steghose wunderbar zu Stiefeln – den Steg über den Schuh zu ziehen, schafft auf jeden Fall einen aufregenden modischen Twist.