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Das hilft bei schmerzenden Füßen in High Heels

Sommer-Problem

Schmerzende Füße in High Heels? 5 Tipps, die helfen  

Nahaufnahme Frau in High Heels
High Heels sehen zwar schön aus, sind oftmals aber alles andere als gemütlich.Foto: Getty Images

Wer auf High Heels steht, dürfte das Problem kennen: Früher oder später tun Füße und Zehen weh, gerade bei hohen Temperaturen kann das zum Problem werden. STYLEBOOK weiß, wie sich schmerzende Füße wegen hoher Hacken vermeiden lassen.

Länger als zwei Stunden in Schuhen mit 11 cm oder womöglich noch höheren Absätzen aushalten? Für viele Frauen grenzt das schon an Körperverletzung. High Heels strecken den Körper zwar optisch, überzeugen aber nicht unbedingt mit Tragekomfort. Grund: Sie quetschen oft die Zehen ein, verursachen Schmerzen an Ballen und Ferse. Erleichterung bringt oftmals nur das Ausziehen – aber das kann ja nicht die Lösung sein. STYLEBOOK hat 5 Tipps parat, dank derer sich das Tragen von hohen Schuhen bei der nächsten Party deutlich bequemer gestalten lässt.

1. Blasen effektiv vermeiden

Fängt der Schuh an zu scheuern, kündigt sich praktisch schon die erste Blase an. Spezielle Blasen-Sticks können Abhilfe schaffen, alternativ kann auch ein Deo ohne Parfum und Alkohol in Roll-on-Form das Schlimmste verhindern: Einfach mit dem Roller die Innenseite der Schuhe ausreiben und zusätzlich auch noch über die Füße fahren. So wird die Reibung verringert und schmerzhaften Blasen zumindest vorübergehend vorgebeugt werden.

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2. Silikoneinlagen

Man kann sagen, was man will – die guten alten Silikoneinlagen sind für passionierte High-Heels-Trägerinnen einfach unverzichtbar. Sie sorgen in Pumps und Stilettos für einen besseren Halt, beugen brennenden Ballen vor und absorbieren Druck. Das Tolle daran: Silikoneinlagen lassen sich mehrfach verwenden. Um sie zu pflegen, regelmäßig mit einem Klecks Seife unter fließendem Wasser reinigen. Das entfernt kleine Krümel und verbessert die Klebeeigenschaften der Einlagen.

3. Zehen zusammen kleben

Es ist ein anatomischer Geheimtrick: Einfach den dritten und vierten Zeh (vom großen Zeh aus gerechnet) mit hautfreundlichem Tape zusammen kleben. Warum das hilft? Der dritte und vierte Zeh teilen sich einen Nerv, der beim Tragen von High Heels besonders stark belastet wird und dadurch Schmerzen verursacht. Beim Zusammenkleben kann der Nerv nicht mehr gespreizt werden, das Schmerzgefühl wird unterdrückt.

4. Botox spritzen

Dieser Trend aus den USA ist schon lange bekannt: Neben Silikon und Kollagen, die mit Vorliebe in die Fußballen gespritzt werden um diese aufzupolstern, wird Botox zwischen die Zehen gespritzt. STYLEBOOK fragte bei Doktor Juliane Bodo nach der Wirkung der Behandlung: „Die Botox-Injektion erfolgt in die kleinen Muskeln in den Zeh-Zwischenräumen, so entspannen sich diese. Dadurch verkrampft die Muskulatur im hohen Schuh weniger, und man hat weniger Schmerzen. Man lähmt dabei nicht die Haut, sondern die Muskeln. Auf die Beweglichkeit des Fußes hat dies aber keine Auswirkung. Der Effekt hält meist drei bis vier Monate an, negative Nebeneffekte gibt es keine.“

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5. Ausdauer

Auch wenn es hart klingt, aber eine bessere allgemeine Kondition sorgt auch dafür, dass wir in High Heels länger durchhalten. Wer fit ist, kann die zusätzliche körperliche Belastung, die durch das Tragen von High Heels entsteht, einfach besser wegstecken und hält so automatisch länger durch. Also vor der Party einfach ein paar Mal joggen gehen, die Füße werden es uns danken.

Quelle
– mit fachlicher Beratung von Dr. Juliane Bodo Fachärztin für Plastische und Ästhetische Chirurgie, in Berlin

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