Ohne Hilfe vom Juwelier

Mit diesen Tricks bestimmen Sie Ihre Ringgröße

Die eigene Kleider- und Schuhgröße kennt eigentlich jeder. Doch wie sieht es mit der Ringgröße aus? Tatsächlich ist es gar nicht schwer, diese auch ohne Hilfe vom Juwelier herauszufinden.

Frau probiert Ring an

Wer gern Schmuck an der Hand trägt, sollte im Idealfall auch seine Größen kennen.
Foto: Getty Images

1. Mit Papier oder Schnur ausmessen

Die Ringgröße kann ganz einfach mit Papier, Schere und Lineal ermittelt werden: Dafür wird zunächst ein Papierstreifen (optimal sind 5 mm) um den Finger gelegt, der sich bequem über das Gelenk streifen lassen sollte. Dann wird die Stelle markiert, an der das Papier den Finger umschließt, und im Anschluss an dieser Stelle abgeschnitten. Den abgeschnittenen Streifen der Länge nach auf ein Lineal legen, Zahl ablesen und schon steht die Ringgröße fest, Beispiel: 5,8 cm (58 mm) entspricht der Ringgröße 58. Wer exakt fünf Zentimeter mit dem Papierstreifen abgemessen hat, hat demnach die Ringgröße 50. Das Prozedere funktioniert ebenso gut mit einer Schnur, allerdings ist diese oftmals sehr schmal und kann dadurch das Ergebnis verfälschen. Die Fingerwurzel, an der der Ring sitzt, ist meist dünner als das Gelenk, daher liefert die Papier-Methode ein besseres Ergebnis.

Ringgröße ermitteln

Bei einem breiten Ring, der mehr Platz am Finger einnimmt, sollte die Ringgröße etwas größer ausfallen.
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2. Größe mit vorhandenem Ring messen

 Ein Beispiel: Wenn der Ring einen Innendurchmesser von 16 mm hat, wird 16 mit 3,14 multipliziert. Das ergibt einen Innenumfang von 50,24 mm, was abgerundet einer Ringgröße 50 entspricht.

Ringgröße ermitteln

Eine Ringgrößenskala hilft, um den vorhanden Ring ganz unkompliziert zu vermessen.
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Tipps zur optimalen Ringgrößen-Messung

Im Laufe des Tages, bei höheren Temperaturen oder während einer Schwangerschaft schwellen Finger oft an und nehmen entsprechend an Umfang zu. Deswegen gilt: Die Ringgröße sollte vorzugsweise am Abend und/oder an wärmeren Tagen ermittelt werden. Ebenfalls sollte nicht außer Acht gelassen werden, dass sich die Fingerdicke der linken deutlich von jener der rechten Hand unterscheidet. Und: Die Ringgröße verändert sich im Alter, eine regelmäßige Überprüfung bewahrt daher vor Fehlkäufen.