Kleiderbörsen im Check

Wie werde ich meine ausgemisteten Klamotten am besten los?

Junge Frau steht vor dem Kleiderschrank
„Irgendwann passt's wieder” ist keine Ausrede! Was nicht mehr getragen wird, muss weg – und kann sogar ganz einfach zu barem Geld gemacht werden
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Der Kleiderschrank platzt aus allen Nähten, ausgeführt werden aber immer nur dieselben Teile? Dann wird es höchste Zeit zu entrümpeln! Aber wohin mit den ausrangierten Klamotten? STYLEBOOK stellt die besten Möglichkeiten vor, die alten Klamotten loszuwerden – und zu Geld zu machen.

Laut der Umweltorganisation Greenpeace tragen Deutsche nur rund 20 Teile aus ihrem Kleiderschrank, kaufen aber durchschnittlich 60 neue Stücke im Jahr ein. In vielen Kleiderschränken schlummert also ungetragene Kleidung im Wert von mehreren hundert Euro. Netflix-Star Marie Kondo rät in ihrer Show „Aufräumen mit Marie Kondo” deshalb dazu, alles auszusortieren, was länger als ein Jahr nicht mehr getragen worden ist. Passt das Teil nicht mehr, sollte es sowieso weg. Dank Online-Flohmärkten ist es mittlerweile auch einfacher denn je, die alten Sachen loszuwerden.

Voller Kleiderschrank

Wenn der Kleiderschrank aus allen Nähten platzt, schaffen Online-Kleiderbörsen Abhilfe
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Online-Altkleiderbörsen

Vorbei sind die Zeiten von Flohmarkt-Ständen, Kleidung verkaufen geht jetzt auch ganz gemütlich von Zuhause aus. Die Klassiker unter den Online-Kleider-Flohmärkten sind  „Kleiderkreisel“, „Kleiderkorb“ oder „Mädchenflohmarkt“. Dort können die alten Klamotten nicht nur kostenlos verkauft, sondern auch getauscht oder verschenkt werden. Das Prinzip ist denkbar einfach: Konto erstellen, Bilder der Klamotten hochladen, kurze Beschreibung hinzufügen und Preis festlegen. Sobald das Teil verkauft ist, verschickt man es per Post, lässt es abholen oder gibt es persönlich beim Käufer ab.

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Für alle die VIEL verkaufen wollen

Wer den Kleiderschrank in einem Schwung leer machen möchte, sollte auf Anbieter wie „Momox“ oder „ubup.com“ setzen. Die Plattformen kaufen Altkleider in großen Mengen ein, um sie später weiter zu verkaufen. Der Verkaufs-Vorgang ist simpel: In dem Online-Tool muss angegeben werden, um welches Teil es sich handelt, in welchem Zustand und von welcher Marke es ist. Der Preis wird automatisch ermittelt, der Verkäufer kann dann entscheiden, ob ihm der Betrag passt und die Ware gegebenenfalls verschicken. Die Versandkosten werden übernommen.

Das große Geld gibt’s mit Designer-Stücken

Wenn es um hochwertige Designermode geht, sind Plattformen wie „Vestiaire Collective“ oder „Rebelle“ die richtige Wahl. Vornehmlich wird dort mit hochpreisigen Marken gehandelt, aber auch Stücke von Sportmarken wie Nike oder Adidas werden gerne genommen. Ähnlich wie bei „Kleiderkreisel“ braucht man bei den Luxus-Kleiderbörsen erst einmal ein Konto und muss dann den Zustand der Ware angeben – allerdings etwas genauer als bei der Variante für günstige Kleidung. Zwecks Qualitätskontrolle und Prüfung der Echtheit des Kleidungsstücks muss ein umfangreicher Fragebogen ausgefüllt werden. Dann werden die verkauften Teile noch einmal an eine Qualitätskontrolle geschickt und erst danach an den Käufer weitergeleitet. Vorteil: Es können relativ hohe Verkaufspreise erzielt werden. Nachteil: Beide Anbieter verlangen eine Provision.

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Verkaufen per App und lokal

Alle, die ihre Klamotten unkompliziert und schnell loswerden wollen, sollten auf die Flohmarkt-App „Shpock“ zurückgreifen. Da wird einem nämlich der oft lästige Versand erspart, den zu verkaufenden Artikel sehen nur Nutzer in der Umgebung, die die Ware einfach abholen können. Ähnlich wie bei „Ebay“ können über „Shpock“ außerdem nicht nur Kleidung, sondern auch Möbel oder Gadgets verkauft werden.

Für Dauerverkäufer

Für Shopaholics, die ihre Garderobe konstant erneuern, macht es Sinn, einen eigenen Online-Shop anzulegen. Bei „Tictail“ kann ein personalisierter, kostenloser Webshop eröffnet werden, wo die getragenen Teile nach dem Kleiderkreisel-Prinzip hochgeladen und verkauft werden können. Preise und Konditionen können eigenständig gesetzt werden, etwaige Provisionen gibt es nicht. Jeder Shop hat außerdem einen eigenen Link, der über Facebook, Instagram oder den eigenen Blog geteilt werden kann.

Altkleider spenden

Wer seine ausrangierten Teile nicht verkaufen möchte, kann diese auch an gemeinnützige Organisationen spenden
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Altkleider sinnvoll Spenden

Wer seine Altkleider nicht verkaufen, sondern spenden möchte, sollte sie besser direkt bei einer gemeinnützigen Organisation abgeben, statt sie in einen herkömmlichen Altkleider-Container zu werfen. Dahinter verbergen sich laut der deutschen Verbraucherzentrale nämlich nicht immer seriöse Kleidersammler. Die besseren Anlaufstationen sind daher die Kleiderkammern vom Roten Kreuz, der Diakonie oder dem Caritas. Dort werden die Teile gewaschen, sortiert und an bedürftige Menschen weitergegeben. Auch Sozialkaufhäuser wie Humana oder Oxfam sind gute Alternativen.

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