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Moderatorin über ihre Krankheit

Diagnose Brustkrebs! Sonya Kraus ließ sich beide Brüste abnehmen 

Sonya Kraus
Im September 2021 bekam Sonya Kraus die Diagnose Brustkrebs, ließ sich daraufhin beide Brüste entfernen Foto: Getty Images

Moderatorin Sonya Kraus kennt man strahlend, immer gut gelaunt. In „Bunte“ und „Stern“ machte die Mutter zweier Söhne jetzt allerdings öffentlich, dass extrem harte Monate hinter ihr liegen: Im September 2021 bekam sie die Diagnose Brustkrebs, im November ließ sie sich beide Brüste abnehmen.

Die Diagnose Brustkrebs verlangte Sonya Kraus alles ab, stellte ihr Leben komplett auf den Kopf. „Ich habe mein Augenmerk nur auf das Positive gelenkt. Ich wollte keine scheibchenweise, brusterhaltende Therapie, die vielleicht unglücklich endet. Ich habe zwei kleine Kinder, deswegen wollte ich das radikalste Verfahren und die größtmögliche Chance für mich, nicht wieder zu erkranken“, erklärt die Moderatorin in „Bunte“ ihre Entscheidung, sich zwei Monate nach der Diagnose beide Brüste abnehmen zu lassen.

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Sonja Kraus: Brustkrebs wurde früh entdeckt

Ihr Glück sei gewesen, dass der schnellwachsende Knoten mit 0,8 Zentimeter Durchmesser sehr klein war und früh entdeckt wurde, deswegen habe sie „noch alle Möglichkeiten“ gehabt, zu agieren, so die Moderatorin im Interview mit dem „Stern“. Intuitiv habe sie sich zur Mastektomie – zur Entfernung beider Brüste – entschieden, auch wenn eine Brust gesund war. Und es sei die richtige Entscheidung gewesen: „Hinter der Brustwarze befand sich eine weitere Krebsvorstufe. Die wäre sonst nicht entdeckt worden“, so Sonja Kraus.

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Die 48-Jährige beschreibt auch eindrücklich jenen Moment, als sie am Telefon die Diagnose erhielt: „Ich fühlte mich seltsam, als würde sich der Luftdruck innerhalb von Millisekunden absenken. Das Leben bleibt kurz stehen. Das Gehirn begreift das erst nicht“, zitiert sie der „Stern“. Wichtig ist der Moderatorin auch, darauf aufmerksam zu machen, wie wichtig eine regelmäßige Vorsorge sein kann – auch oder gerade in Zeiten von Corona. „Wäre ich nicht zum Routine-Check-up gegangen, würde ich vielleicht nicht mehr leben“, so Sonya Kraus zu „Bunte“.

Quellen

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