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Marie Nasemann: »Frauen sind niemandem ein Lächeln schuldig

Female Empowerment

Marie Nasemann: »Frauen sind niemandem ein Lächeln schuldig

Marie Nasemann hat eine wichtige Botschaft an alle Frauen
Mit einem neuen Foto auf Instagram und einer wichtigen Botschaft wendet sich Model Marie Nasemann an ihre FollowerFoto: Getty Images

Marie Nasemann hat auf Instagram ein neues Foto gepostet und gibt zu, dass sie anfangs mit sich haderte, ob sie es wirklich mit ihren Followern teilen will. Denn, sie lächelt auf dem Bild nicht. Warum sie sich dennoch dafür entschieden hat und welche wichtige Message sie ihren Fans mitgibt, verrät Ihnen STYLEBOOK.

Marie Nasemann hat auf Instagram ein neues schwarz-weißes Porträt von sich gepostet. Eigentlich nichts Ungewöhnliches. Doch, auf der Aufnahme lächelt sie nicht, sondern zeigt sich mit ernster Miene. Und genau aus diesem Grund haderte das Model mit sich, ob sie das Bild überhaupt mit ihren Followern teilen will, denn sie wollte unangenehme Kommentare umgehen.

Marie Nasemann zeigt sich mit ernster Miene

Letztendlich entschied sie sich dafür und nutzte diese Gelegenheit, um ihren 215.000 Followern (Stand: 18. Januar) ihre Gedanken mitzuteilen. „Ich habe einen Ordner auf dem Handy mit Bildern, die ich irgendwann nochmal posten könnte, wenn ich sonst nichts habe, wie dieses starke Porträt“, beginnt sie ihren Text. Sie mag das Foto von sich, gibt aber auch zu, dass sie ihre Bedenken hatte. Dazu erklärt sie: „Ich mag es, weil es zeigt, wie ich oft drauf bin. Kritisch, hinterfragend, bockig, sauer, verärgert. Alles Eigenschaften, die in unserer Gesellschaft nicht unbedingt als positive Charaktereigenschaften von ‚Frauen‘ gelten. (…)  Ich war schon oft kurz davor, das Bild zu posten und habe mich dann doch nicht getraut.“

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Marie Nasemann wollte nicht anecken

Hauptsächlich entschied sich Marie gegen das Bild, weil sie die Reaktionen von anderen Menschen fürchtete. Sie wollte möglichst nicht anecken. „Weil ich dachte, vielleicht sehe ich wieder irgendwem zu ernst aus. Oder zu verbittert. Oder zu sehr nach Emanze oder sonst was. ‚Definitiv hängen diese Mundwinkel zu weit nach unten für Instagram‘ dachte ich.“ Gedanken, die sie vorerst nicht ablegen konnte. Und das Foto verweilte deswegen etwas länger in ihrem Handy-Ordner. Bis jetzt!

Wichtige Botschaft an ihre Follower

Früher habe sie, wenn sie mal nicht gut drauf war, diese Emotionen „ungesund weggedrückt“. Doch: „Heute freunde ich mich langsam aber stetig mit ihnen an und verstehe, dass sie ein wichtiger Motor für mich sind.“ Weiter schreibt sie: „Aber ich bin eben manchmal so. Und sehe so (oder sehr viel weniger gut dabei) aus. Und deshalb gibt es jetzt dieses Bild, weil ich gerade eben auch so drauf bin. Und das ist überhaupt nicht schlimm. Es ist einfach normal. Und das ist ein Reminder dafür, dass ihr niemanden auf dieser Welt ein Lächeln schuldig seid, wenn ihr keinen Bock darauf habt.“

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Für dieses ehrliche Posting bekam die Ex-GNTM-Teilnehmerin viel positives Feedback und so schreibt eine Instagram-Userin, dass sie sich damit sehr identifizieren kann. „Ein so starkes, tolles, echtes Bild! Und so wahre Worte! Mir wurde früher als Kind so oft gesagt, ich soll doch nicht immer so ernst gucken – dabei war ich oft nachdenklich oder beobachtend und war einfach ich. Irgendwann habe ich dann dauernd drauf geachtet, dass ich nicht zu ernst gucke und habe mich dauernd selber ‚gecheckt‘ – sehr nervig.“

Quellen
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