Genialer Beauty-Trick

Darum ist „Saure Rinse“ so gut für die Haare

Nach dem Duschen noch ein wenig Essig über die Haare kippen – das ist kein Scherz, sondern ein ernsthafter Tipp, auf den immer mehr Frauen schwören. STYLEBOOK hat sich angeschaut, was eine „saure Rinse“ ist, wie sie funktioniert und was sie mit den aktuell so angesagten Haarseifen zu tun hat.

Der aktuell vermutlich nachhaltigste Beauty-Trend ist die Rückkehr zur Haarseife. Sie kommt meistens in einer umweltfreundlichen Verpackung, enthält weniger Schadstoffe als handelsübliche Shampoos und hält in der Regel länger. Kurzum: Sie ist gut für die Umwelt. Außerdem hat schon Oma früher Haarseife benutzt und damit ihre Haare sauber gekriegt. Für die Haare hat Haarseife den entscheidenden Vorteil, dass sie silikonfrei ist. Sie hinterlässt also keine Rückstände, die dem Haar schaden, und sorgt so dafür, dass es seinen Glanz nicht verliert.

Schönes Haar

Gesund glänzendes Haar wünscht sich doch jeder. Haarseife und „Saure Rinse“ sollen es möglich machen.
Foto: Getty Images

Anzeige: Mit dieser Haarbürste entwirren Sie Ihre Haare einfach und schnell!

Allerdings gibt es auch einen Nachteil und zwar dann, wenn das Wasser zu hart ist. Mit der Wasserhärte beschreibt man die Konzentration der im Wasser gelösten Calcium- und Magnesiumverbindungen, die in ihrer Verbindung Kalk ergeben. Je mehr dieser Stoffe im Leitungswasser enthalten sind, desto härter ist es. Das Problem: Wenn das Wasser hart und kalkig ist, wirkt die Haarseife nicht richtig und es kann sogar zu weißen Flocken kommen.

Auch interessant: Wie oft sollte ich meine Haare waschen?

So mischt man „Saure Rinse“ an

: Nach dem Einreiben und Aufschäumen der Haarseife wäscht man sie gründlich mit Wasser aus. Danach wird ein Liter Wasser mit zwei oder drei (je nach Härtegrad des Wassers) Esslöffeln Apfelessig gemischt. Die Apfelessig-Wasser-Mischung wird dann über die Haare gegossen. Wer will, kann mit klarem Wasser nachspülen. Die Anleitung habt ihr auch oben im VIDEO! 

View this post on Instagram

Die Dusche ist schon bei #zerowaste angekommen😬das war aber auch am einfachsten muss ich sagen!! Es gibt noch ne Flasche Spülung aber die wird wohl auch noch ein paar Jahre da sein ….brauche ewig für so was !!! Der Rest kommt Schritt für Schritt 💪🏻!!! Auf einmal geht ja nicht da man so viel über die Jahre angesammelt hat und das nun aufbrauchen muss🙄Aber jeder Schritt zählt !!! Wie lange hat es bei euch gedauert bis ihr so gut wie alles aufgebraucht habt ? – – – – #zerowaste #keinmüll #lesswaste #zerowastebathroom #bathroom #showerroutine #soap #haarseife #apfelessig #saurerinse #rasierhobel #safetyrazor #soapbar #hairsoap #duschroutine #sustainable #plastikfrei #goingzerowaste #conscious #lesswastemorefun #umstellung #bewussterleben #ohneplastik

A post shared by Katharina Jarzebowski (@katharinajarzebowski) on

Statt Apfelessig kann man auch alternativ Balsamico-Essig, Kräuteressig und Zitronensaft oder Zitronensäure verwenden, sollte aber besonders bei der Zitronensäure vorsichtig sein und mit einem halben Teelöffel beginnen, empfiehlt die Nachhaltigkeits-Website Utopia. Eine Alternative zur sauren Rinse wäre Conditioner – der jedoch wieder die positiven Aspekte der Haarseife in Punkto Nachhaltigkeit konterkariert.

Auch interessant: Deshalb ist Apfelessig auch für Ihre Nägel gut

Wie funktioniert „Saure Rinse“?

Laut dem Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) sorgt der Apfelessig dafür, dass die Haare wieder weich und geschmeidig werden. Das Prinzip dahinter ist, dass die Säure die natürliche Schuppenschicht des Haars wieder schließt. Dadurch wird optisch der Haarglanz gesteigert. Ein weiterer positiver Aspekt der intakten Schuppenschicht ist, dass das Haar so leichter kämmbar ist. Diese beiden Punkte zeigen: „Saure Rinse“ wirkt wie ein natürlicher Conditioner – und ist somit auch für alle geeignet, die bisher keine Haarseife benutzen.

Themen