Experte warnt

Das kann bei einer Tattoo-Entfernung schiefgehen

Frau mit Tattoo auf Schulter
Das Tattoo ist nichts geworden? Eine Entfernung ist kein Problem. Es können aber Narben entstehen, wenn das Tattoo schlecht gestochen wurde.
Foto: Getty Images

Moderne Lasertechniken erlauben es mittlerweile, eine Tattoosünde wieder verschwinden zu lassen. Aber funktioniert das wirklich an allen Körperstellen? Und muss ich damit rechnen, dass unschöne Narben zurückbleiben? STYLEBOOK fragt beim Experten nach.

Bleiben bei einer Tattoentfernung Narben zurück?Laut Experten kann eine Entfernung dann schwierig werden, wenn das Tattoo schlecht gestochen wurde und/oder bereits stark vernarbt ist. Die Pigmente werden in diesem Fall vom Licht des Lasers schlechter erreicht und benötigen besondere Anwendungen. „Auch der Abtransport der Pigmente gestaltet sich bei narbigen Gewerbe deutlich schwieriger“, so Experte Markus Lühr von Tattoolos in Berlin. Er gibt aber auch Entwarnung: „ Generell sei die Narbenbildung durch eine Tattooentfernung — bei sachgemäßer Anwendung und der richtigen Lasereinstellung — „nahezu ausgeschlossen“.

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Entfernung viel teurer als das Stechen

Tatsächlich ist die Tattooentfernung zeit- und kostenintensiv, mit Wartezeiten von bis zu vier Wochen zwischen den Sitzungen kann die Behandlung bis zur vollständigen Entfernung mehr als ein Jahr dauern. Größe, Stichtiefe und Körperstelle bestimmen den Preis, genaue Angaben sind hier nicht zu machen. „Als Richtwert kann man davon ausgehen, dass die Tattooentfernung ungefähr das zehnfache von dem kostet, was das Stechen der Tätowierung gekostet hat“, so der Experte.

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