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Dezente French nails

„Babyboomer“-Nägel – der schlichte Maniküre-Trend im Check

Babyboomer Nägel
Babyboomer-Nails, der natürlich wirkende Nachfolger von French Nails ist auch in diesem Jahr ein angesagter LookFoto: Getty Images

Bei dem Begriff „Babyboomer“ denkt man zunächst an jene geburtenreichen Jahre ab Mitte der 1950er-Jahre, die mit dem Pillenknick in den späten 60ern ihr Ende fanden. Mittlerweile taucht er allerdings in einem komplett anderen Zusammenhang auf: als Maniküre-Trend! STYLEBOOK weiß, was sich hinter Babyboomer-Nägeln genau verbirgt.

Babyboomer-Nägel sind French-Nails im Ombré-Look. Heißt: Der Übergang von der milchig-weißen Nagelspitze bis zum pastelligen Nagelbett verläuft fließend. Maniküre im Babyboomer-Style passe zu jeder Nagelform, so die Experten vom Berliner Kosmetikstudio „Beauty Moments“, da sie „nie kitschig wirken und gleichzeitig immer elegant aussehen.“ Wenn das Nageldesign ordentlich ausgeführt wird und der Gelnagel kurz gehalten wird, erinnern die Babyboomer-Nails an schöne, natürlich gepflegte Nägel.

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Der Name kommt übrigens tatsächlich von den geburtenreichen Jahrgängen zwischen 1946 und 1960. Zu der Zeit waren gepflegte Fingernägel, die dazu noch natürlich aussehen sollten, angesagt – genauso wie pastellige, helle oder rosafarbene Töne auf dem Nagelbett.

Babyboomer-Nägel haben einen Nachteil

„An vielen Designs sehen sich die Leute irgendwann satt. Deswegen ist es wichtig, alte Muster so zu verändern, damit sie wieder in die heutige Zeit passen und man sich wieder herantraut“, erklären die Nagel-Experten die Babyboomer-Nails. Einziger Nachteil des Trends: Anders als bei den klassischen French-Nails ist es nicht leicht, die Babyboomer-Nägel zu Hause selbst zu modellieren. Zum einem sind Gelnägel die Voraussetzung und zum anderen verlangt der gleichmäßige Verlauf von Nagelspitze bis Nagelbett selbst von Profis Fingerfertigkeit. Heißt: Wer keine besonderen Nail-Design-Talente aufweisen kann, kann sich die Nägel erst nach dem Lockdown wieder im „Babyboomer“-Style aufhübschen lassen.

French Nails können auch natürlich

Nicht nur Babyboomer-Nägel sind angesagt, auch in Sachen klassische „French Nails“ hat sich Einiges getan. Dicke, rosé-farbige Gel-Nägel mit langen weißen Spitzen, manchmal noch mit Strass oder Steinchen verziert, gehören der Vergangenheit an. Dabei sind die gefärbten Nagelspitzen schon viel älter ist als gedacht: Alltagsschmutz, der im 18. Jahrhundert als bäurisch galt, sollte unter den weißen Spitzen versteckt werden. Sehr viel später sollen Models dann den Trend auf den Laufstegen von Paris etabliert haben. Tatsächlich hat sich auch die „French Maniküre“ gewandelt. Das Ganze wirkt heute viel natürlicher und dezenter.

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Schmale Spitze und Farbe

Anders als die Babyboomer-Nägel kann man „French Nails“ auch mit etwas Geschick selbst machen. Das Einfärben der Nagelspitzen erfolgt dabei entweder durch einen Nagelweißstift oder durch die Beschichtung mit einem weißen Nagellack. Die Nagelform variiert von rund bis eckig, modern sind eher kürzere Formen. Der rosa Lack als Basis ist dezenter und schlichter, die weiße Spitze wird – anders als früher – dünn aufgetragen. Wer seiner Kreativität freien Lauf lassen möchte, der lackiert die Spitze seiner Nägel in bunten Farben. Von Pastell bis Neon ist alles erlaubt.

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