Maniküre-Trend

Schon gewusst, was „Babyboomer“-Nägel sind?

Bei dem Begriff „Babyboomer“ denkt man zunächst an jene geburtenreichen Jahre ab Mitte der 1950er-Jahre, die mit dem Pillenknick in den späten 60ern ihr Ende fanden. Jetzt taucht er allerdings in einem komplett anderen Zusammenhang auf: als Maniküretrend im Nagelstudio! Warum das so ist und was sich hinter „Babyboomer“-Nägeln genau verbirgt – STYLEBOOK fragte beim Experten nach.

Fingernägel designt als Babyboomer-Nails

Einmal Babyboomer-Nails, bitte! Der Trend, der aus den USA nach Europa schwappte, ist derzeit extrem angesagt.
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Ein Trend, der derzeit den klassischen French-Nails den Rang abläuft, wie die Experten vom Berliner Kosmetikstudio „Beauty Moments“ STYLEBOOK verrieten. Die Vorteile liegen dabei auf der Hand: Maniküre im Babyboomer-Style passe zu jeder Nagelform, wirkten nie kitschig und seien gleichzeitig immer elegant. Die Bezeichnung des Trends rührt daher, dass die Farbgebung (hell, rosa, pastell) in eben jene Jahren des Babybooms extrem angesagt war.

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„Babyboomer“ haben einen Nachteil

„An vielen Designs sehen sich die Leute irgendwann satt. Deswegen ist es wichtig, alte Muster so zu verändern, damit sie wieder in die heutige Zeit passen und man sich wieder herantraut“, erklären die Nagel-Experten die Babyboomer-Nails. Einziger Nachteil des Trends: Anders als die klassischen French-Nails sind die Babyboomer-Nägel schwer zu Hause zu modellieren. Zum einem sind Gelnägel die Voraussetzung und zum anderen verlangt der gleichmäßige Verlauf von Nagelspitze bis Nagelbett selbst von Profis echte Fingerfertigkeit.

French-Nails

Die klassischen French-Nails sehen viele als trashiges Relikt der 00er-Jahre
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French Nails können auch natürlich

Doch auch in Sachen klassische „Frech Nails“ hat sich einiges getan – auch wenn man zunächst ein klares Bild vor Augen hat: dicke, rosé-farbige Gel-Nägel mit langen weißen Spitzen, manchmal noch mit Strass oder Steinchen verziert. Dabei sind die gefärbten Nagelspitzen schon viel älter ist als gedacht: Alltagsschmutz, der im 18. Jahrhundert als bäurisch galt, sollte unter den weißen Spitzen versteckt werden. Sehr viel später sollen Models dann den Trend auf den Laufstegen von Paris etabliert haben. Tatsächlich hat sich auch die „French Maniküre“ gewandelt, soll heute gern deutlich natürlicher wirken als noch vor zehn Jahren.

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French Nails auf Blatt

French-Nails neu interpretiert: Dank schmaler weißer Spitzen sehen die Hände ganz natürlich aus
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Die Spitze wird schmaler

Wie funktioniert das? Das Einfärben der Nagelspitzen erfolgt entweder durch einen Nagelweißstift oder durch die Beschichtung mit einem weißen Nagellack. Die Nagelform kann von rund bis eckig variieren, modern sind eher kürzere Formen. Der rosa Lack als Basis ist dezenter und schlichter, die weiße Spitze wird – anders als früher – dünn aufgetragen.

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