Günstiges Pflegeprodukt für Haut und Haar

Warum wir jetzt auf Karottenöl schwören

Hand Karottenöl
Karottenöl ist DIE Allzweckwaffe für Haut und Haare und bereits für wenig Geld in Drogerien erhältlich
Foto: STYLEBOOK

Vergesst Kokosöl! Karottenöl gilt als der neue Geheimtipp in Sachen Schönheit und Pflege: Es soll die Haare pflegen, ein gleichmäßiges Hautbild zaubern und sogar ein Foundation-Ersatz sein, und das nur für ganz wenige Euros. Was ist dran am Beauty-Hype? STYLEBOOK macht den Check.

1. Feuchtigkeitsbooster

Karottenöl wird aus der Wurzel der Möhren hergestellt und zeichnet sich durch einen besonders hohen Gehalt an Vitamin A aus, das wiederum eine große Rolle beim Aufbau und bei der Erneuerung unserer Haut spielt. Gerade in der Winterzeit spendet Karottenöl viel Feuchtigkeit und pflegt trockene und rissige Haut. Das Öl kann perfekt als Tages- und Nachtpflege auf die Haut aufgetragen werden: Nach der Gesichtsreinigung einfach ein paar Tropfen des Öls in die Handflächen geben und in die feuchte Haut einmassieren.

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2. Foundation-Ersatz

Karottenöl ist der perfekte Ersatz für Foundation und verleiht ein gleichmäßiges, leicht getöntes Hautbild, gerade im Winter dient es als ideale Pflege für blasse und müde wirkende Haut. Allerdings sollte bei der Verwendung unbedingt darauf geachtet werden, dass das Öl sparsam verwendet wird – sonst können unschöne Flecken auf der Haut entstehen!

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3. Anti-Aging-Pflege

Eine weiterer toller Nebeneffekt ist, dass Karottenöl vorbeugend gegen Hautalterungen und Faltenbildung wirkt. Das enthaltene Vitamin A besitzt zellschützende Eigenschaften und strafft gleichzeitig die Haut. Daneben kann Karottenöl vor Sonnenbrand schützen und Hautunreinheiten wie Mitesser und Pickel vermeiden.

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4. Haarspliss loswerden

Karottenöl verleiht nicht nur ein gleichmäßiges Hautbild, sondern dient auch als Reparatur und Stärkung der Haarspitzen. Dafür massiert man eine kleine Menge in die Haarspitzen ein und lässt das Öl 10 bis 15 Minuten einwirken, bevor es wieder ausgespült wird. WICHTIG: Das Karottenöl sollte nicht auf die Kopfhaut gelangen, denn trockene Hautstellen nehmen das Carotin des Öls einfacher auf und verfärben sich dadurch schnell. Die Haare an sich nehmen die Farbe nicht an. Unbedingt vor Benutzung die Kleidung gut abdecken, da sich Karottenöl-Flecken nur sehr schwer entfernen lassen.

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Karottenöl ganz einfach selbst zubereiten

Reines Karottenöl gibt es in Drogeriemärkten, Bioläden oder im Reformhaus und kostet pro Fläschchen um die fünf Euro. Die Substanz lässt sich aber auch ganz einfach selbst herstellen.

  • 20 ml kaltgepresstes Sesamöl, alternativ Jojoba- oder Mandelöl
  • eine geriebene Karotte
  • ein großes, verschließbares Glas
  • einen Topf
  • ein Küchentuch

Das Sesamöl und die geriebene Karotte in ein verschließbares Glas geben, das wiederum in einen Topf mit kochendem Wasser gestellt wird. Das Glas so lange im heißen Wasserbad belassen, bis die Raspeln weich werden und das Öl sich orange einfärbt. Danach die Mischung durch ein sauberes Küchentuch seihen und anschließend in ein Fläschchen füllen.

 

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