Ein Jahr nach „Die Höhle der Löwen“

Was wurde eigentlich aus dem „Pony Puffin“?

Blonde Frau mit Pony Puffiin
STYLEBOOK-Autorin Victoria Lorenz testete den „Pony Puffin“ im Oktober 2017 direkt nach TV-Ausstrahlung von „Die Höhle der Löwen“ und war begeistert.
Foto: STYLEBOOK

Im Oktober 2017 revolutionierte ein kleines Gummiteil, das optisch an einen XL-Nuckel für Babys erinnerte, den Beauty-Markt: der so genannte „Pony-Puffin“, der nach der Ausstrahlung der Gründer-Show „Die Höhle der Löwen“ sofort ausverkauft war. Wie ging es weiter mit dem Haar-Accessoire? Ist der Erfolg auch ein Jahr danach ungebrochen? STYLEBOOK sprach mit Erfinderin Elena Musiol.

Ein Jahr nach dem „Pony Puffin“-Hype

Und heute? Der Name ist immer noch bekannt, doch wer in den gängigen Drogerien nach dem „Pony Puffin“ sucht, der findet ihn in der hintersten Ecke der Haarabteilung. Dort werden die einst ausverkauften Gummistöpsel zu einem vergünstigten VK-Preis von knapp acht Euro anstelle der regulären zwölf Euro angeboten.

Deswegen soll auch eine Namensänderung geben: Der „Pony Puffin“ wird künftig nur noch „Puffin“ heißen, denn das Wortspiel mit dem „Pferdeschwanz“ funktioniert nur im Deutschen. Da die Verpackungen mit dem Namen neu gebrandet werden müssen, seien die „alten“ Produkte mit dem noch aktuellen Namen zu Sale-Preisen erhältlich, erklärt die Gründerin. So werde Platz geschaffen für die neuen „Puffins“, die es nicht mehr nur in Pink und Transparent, sondern auch in Schokoladenbraun und Vanillegelb geben wird. An einem „Puffin“ für rote Haare werde noch getüftelt.

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Auch wir testeten den „Pony Puffin“ – mit folgendem Ergebnis:

 Wir testeten vor genau einem Jahr den „Pony Puffin“ im Alltag und stellten fest, dass das vegane Haar-Accessoire tatsächlich unsichtbar im Zopf verschwand und auch nach mehreren Stunden bombenfest im Haar hielt. Tatsächlich bekam so auch ein dünner Zopf sichtbar mehr Fülle und Volumen. Allerdings ließ der Tragekomfort etwas zu wünschen übrig, nach einigen Stunden kam leichter Druckschmerz am Hinterkopf auf.

Der „Pony Puffin“ sorgt für einen voluminösen Zopf. Links: Ohne „Pony Puffin“, rechts mit
Foto: STYLEBOOK

Und so funktionierte der „Pony Puffin“.

Anleitung für Pony Puffin

Die Anleitung für den „Pony Puffin“:
1. Haare abteilen
2. „Pony Puffin“ unter die abgetrennte Haarpartie legen
3. „Pony Puffin“ mit dem oberen Haarteil umschließen
4. Zum Schluss einen Pferdeschwanz binden
Foto: STYLEBOOK

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Lohnt sich der Kauf eines „Pony Puffins“?

Das Unternehmen warb damit, bei Produkt und Verpackung großen Wert auf Qualität, Material und Herkunft zu legen – frei von Latex und tierischen Inhaltsstoffen. Nach wie vor findet die komplette Produktion in Berlin statt, was sicher auch den vergleichsweise hohen Preis für das Haargadget rechtfertigt: knapp zehn Euro für den pinken „Pony Puffin“, zwölf Euro für die Farben Vanille, Braun und Transparent. Oder man hat Glück und ergattert einen der derzeit reduzierten Artikel in der Drogerie.

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