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Kult-Serie wird neu aufgelegt

So haben sich die „Buffy“-Stars verändert

TV-Erfolg „Buffy“
Von 1997 bis 2003 begeisterte „Buffy” Millionen TV-Zuschauer weltweit. Jetzt wird die Serie neu aufgelegt.Foto: dpa Picture Alliance

Neuauflage nach 15 Jahren: „Buffy — Im Bann der Dämonen“, die Mutter aller Fantasy-Serien, kommt mit komplett neuem Cast zurück ins TV. „Am Ende des Tages geht es doch einfach um eine großartige Story“, kommentierte Sarah Michelle Gellar die Nachricht. Die heute 41-Jährige spielte von 1997 bis 2003 die Hauptrolle, heimste dafür zahlreiche Preise ein.

STYLEBOOK zeigt, was aus dem Original-Cast wurde.

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Sarah Michelle Gellar — Buffy Summers

Die blonde Schauspielerin war schon vor ihrer Paraderolle in diversen Daily-Soaps im US-Fernsehen zu sehen und bewies währenddessen Mut zur Typveränderung. Für den Film „Eiskalte Engel“ färbte sie ihren blonden Schopf brünett und sicherte sich im neuen Look als intrigantes Biest einen weiteren Platz auf den Kino-Kult-Listen. Es folgten diverse Magazincover, der Kosmetikgigant „Maybelline“ machte Gellar zum offiziellen Gesicht der Beauty-Marke. Im Anschluss plätscherte die Karriere so dahin, die ganz großen Rollen blieben aus. Dafür lief es privat fast schon filmreif gut: Mit Ehemann Freddie Prinze junior ist die gebürtige New Yorkerin seit 2002 verheiratet, das Paar hat zwei gemeinsame Kinder. Im April 2017 veröffentlichte Gellar mit „Stirring up Fun with Food“ ein Koch- und Backbuch.

Sarah Michelle Gellar
Zwischen diesen Bildern von Sarah Michelle Gellar liegen zwanzig Jahre und ein überholtes StylingFoto: Getty Images

Alyson Hannigan — Willow Rosenberg

Als unscheinbare Freundin der Vampirjägerin war „Willow“ Ende der 90er eine Neudefinition gängiger Rollenbilder: Die rothaarige Junghexe erlebte ihr lesbisches Coming-Out und sorgte für ein Umdenken beim Klischee-gewohnten Fernsehpublikum, es folgten große Rollen wie die der versexten Flötistin in der „American Pie“-Filmreihe. Noch mehr Erfolg brachte ihr nur die Rolle der „Lily Aldrin“ im TV-Hit „How I Met Your Mother“ – die Sitcom machte Hannigan zum international gefeierten Star, erzielte Traumquoten und nach 206 Folgen und diversen klugen Investitionen gehörte sie laut dem „Forbes“-Magazin zeitweise zu den bestverdienenden TV-Schauspielerinnen. Seit 2003 ist sie mit ihrem ehemaligen „Buffy“-Co-Star Alexis Denisof verheiratet und hat zwei Töchter.

Alyson Hannigan
Beruflich ging es für Alyson Hannigan auch nach dem „Buffy“-Ende weiter bergaufFoto: Getty Images

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Nicholas Brendon — Xander Harris

Während die beiden Hauptdarstellerinnen keinen Grund zur Klage haben, landete der Darsteller des verplanten „Xander“ mit der letzten Klappe auf dem Abstellgleis – beruflich wie privat. Im Kino erzielte er keinerlei nennenswerte Höhepunkte und seine Fernseh-Engagements beschränkten sich auf Gastrollen in vorzeitig abgesetzten TV-Serien. Das zehrte wohl an der Verfassung und sorgte dafür, dass aus dem vormals attraktiven Kerl von nebenan ein ziemlich runtergerockter Typ wurde. Die traurige Bilanz der vergangenen Jahre: Drogenmissbrauch, Alkohol, Vandalismus, Trunkenheit am Steuer, Körperverletzung, Entzugsklinik und eine TV-Beichte über Selbstmordversuche. Erst im Oktober 2017 entstand sein letztes Polizeifoto, nachdem er angeblich seine Freundin verprügelt hatte. Die Abwärtsspirale scheint für den mittlerweile ergrauten Nicholas noch kein Ende gefunden zu haben.

Nicholas Brendon
Das schwarze Schaf der „Buffy“-Familie ist eindeutig Nicholas Brendon. Auf seinem jüngsten Mugshot im Oktober 2017 ist von dem ehemaligen Boy Next Door-Look nichts mehr zu sehenFoto: Getty Images

Davis Boreanaz — Angel

Dass kein (Karriere)-Fluch auf den männlichen Darstellern lastet, beweist David Boreanaz. Als Vampir „Angel“ sorgte er in „Buffy“ für den nötigen Sex-Appeal. Der leiderfahrene Untote kam so gut bei den Fans an, dass er nach der dritten Staffel im Spin-off „Angel“ zur Hauptfigur wurde. Der große Wurf gelang ihm jedoch nachdem er 2005 in der Krimiserie „Bones — Die Knochenjägerin“ neben Emily Deschanel die männliche Hauptrolle ergatterte. Ein Jackpot. Die Show endete erst nach zwölf Jahre im März 2017. Zwei weltweite Serien-Hits, TV-Festanstellungen über zwanzig Jahre hinweg und seit 2001 verheirateter Vater von Jaden und Bella. Und: Im angesagten, graumelierten Bart-Look beweist er, dass er in all den Jahren nichts an Attraktivität eingebüßt hat.

David Boreanaz
David Boreanaz lieferte bislang einen sauberen Berufsweg und beweist, dass er im Alter nichts von seiner Attraktivität verloren hatFoto: Getty Images

Charisma Carpenter — Cordelia Chase

Für die zickige High-School-Queen „Cordelia“ waren 90er Outfits, Styling und das richtige Make-up häufig wichtiger, als sich die Hände schmutzig zu machen. Zusammen mit Kollege David Boreanaz durfte sie zwar in dem Spin-off „Angel“ charakterlich reifen, doch noch vor dem Finale wurde „Cordi“ von den Autoren unsanft ins Koma geschickt. Schlechtes Omen? Nach einer gescheiterten Ehe stand die alleinerziehende Mutter eines Sohnes für einen kaum beachteten TV-Film erneut mit Nicholas Brendon vor der Kamera. Ansonsten folgten für die brünette Schönheit nur noch TV-Gastauftritte und ein „Playboy“-Nacktshooting. Fazit: Die Vampirserie war bis heute das Highlight in ihrer Vita. Dafür wirkt sie optisch immerhin, als sei sie in einen Jungbrunnen gefallen. Ob da alles mit natürlichen Dingen zu ging?

Charisma Carpenter
Sexy und alterslos – so wirkt Charisma Carpenter auch zwanzig Jahre nach dem „Buffy“-StartFoto: Getty Images

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Anthony Stewart Head
Anthony Stewart Head war als stocksteifer Brite häufig auch für den Humor der Serie zuständig, Stichwort stocksteifer BriteFoto: Getty Images

Anthony Stewart Head — Rupert Giles 

Als Mentor „Giles“ war der Schauspieler quasi die weise Eminenz und Vernunftstimme. Auf der Theaterbühne und in etlichen Fernsehformaten ist er in seiner britischen Heimat weiterhin ein gefragter Darsteller. In „The Iron Lady“ durfte er sogar neben Hollywood-Größe Meryl Streep auf der Kinoleinwand glänzen. Sein musikalisches Talent bewies er nicht nur in der berühmten Buffy-Musical-Episode, sondern ist immer wieder auf kleinen Konzertbühnen zu hören. Die Höhen- und Tiefflüge seiner Ex-Kollegen erreichte er (zum Glück) bisher nicht.

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