Kritik für „Bafta“-Auftritt

Darum hielt sich Herzogin Kate nicht an den Dresscode

Ein Kleid sorgte bei den Bafta-Awards am Sonntag für Aufregung: Wollte sich Herzogin Kate (36) damit von der „Time's Up“-Bewegung distanzieren – oder gab es ganz andere Gründe?

Herzogin Kate steht wegen ihrer Kleiderwahl bei der Verleihung der britischen Bafta-Awards  in der Kritik. Die schwangere Herzogin von Cambridge erschien am Sonntag in einem dunkelgrünen Kleid mit schwarzem Gürtel von ihrer britischen Lieblingsdesignerin Jenny Packham auf dem roten Teppich des Filmpreises.

Herzogin Kate

Herzogin Kate bei den BAFTA-Awards in London. Im Gegensatz zu den anderen Gästen trug sie kein schwarzes, sondern ein grünes Kleid – aus einem bestimmten Grund
Foto: Getty Images

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Die meisten anderen Frauen, darunter die Schauspielerinnen Jennifer Lawrence (27), Angelina Jolie (42) und Margot Robbie (27), kamen ganz in Schwarz. Ähnlich wie schon bei der Verleihung der Golden Globes wollten sie damit ihre Solidarität mit der „Time’s Up“-Initiative zeigen, die sich gegen Diskriminierung von Frauen einsetzt.

Lily James, Gemma Arterton

Lily James (l.) und Gemma Arterton bei den EE British Academy Film Awards (BAFTAs)
Foto: Getty Images

Dieses Argument jedoch wollten viele nicht gelten lassen: „Das ist keine politische Sache, das ist eine Frauen-Sache“, schrieb eine Userin.

Auch in den Medien wird der Auftritt diskutiert. Während viele Online-Portale das Kleid der Herzogin als Boykott oder Bruch des „Time’s Up“-Dresscodes sehen, interpretiert etwa die Online-Ausgabe der „Vanity Fair“ den Auftritt als einen Kompromiss: Kate sei es mit dem dunkelgrünen Kleid und dem schwarzen Gürtel gelungen, sich an das königliche Protokoll zu halten und trotzdem Stellung zu beziehen. Denn das Dunkelgrün wirkt fast Schwarz.

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