Wie funktioniert dieser Sommer-Haar-Trend?

Alicia Keys überrascht mit knallbunten Braids

Eigentlich steht Alicia Keys (36) auf den natürlichen Look. Anders als beim Make-up greift die Sängerin in Sachen Hairstyle aber offenbar ganz gern mal tief in den Farbtopf. Jetzt präsentiert sie sich mit trendigen Rastazöpfen in Knallorange und Pink. Wir haben beim Experten nachgehakt, was es für die angesagte Frise zu beachten gilt.

Wo sich vor Kurzem noch natürliche Afrolöckchen kringelten, reiht sich jetzt ein Zöpfchen an das nächste – Alicia Keys präsentiert sich mit neuer Frisur auf Instagram. Ihre Naturkrause trägt die Soulqueen jetzt zu 90s inspirierten Braids geflochten und auch farblich hat sich Einiges getan. Der Schopf der 36-Jährigen erstrahlt nun in einem sommerlichen Cocktail aus leuchtendem Orange, Knallpink und Neongelb.

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Alle lieben Alicias Rainbow-Hair

Bei ihren Followern kommt Alicias Rainbow-Frise auf jeden Fall super an. Insgesamt knapp 44.000 Likes hat sie bereits allein für die ersten beiden Posts nach dem Umstyling kassiert und auch in den Kommentaren zeigen sich ihre Fans begeistert und schwärmen „Pure Perfektion” und „Nur Alicia kann diesen Look so tragen”. Mit ihren knallbunten Rastas ist Alicia übrigens in prominenter Gesellschaft: Auch Heidi Klum (44), Kylie Jenner (19) und Miley Cyrus (24) sowie Ex-Dschungelcamperin Helena Fürst (43) trugen ihr Haar einst fein geflochten. Der Berliner Friseur Enrico Farkas (Farkas & Manthei) hat STYLEBOOK.de erklärt, was es zu beachten gibt:

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Was muss man bei Rastas beachten?

1. Das Flechten ist eine Tortur für die Haare

Das Flechten der Rastas dauert bis zu fünf Stunden — je nach gewünschter Anzahl der Zöpfe. Das strapaziert Haare und Kopfhaut, wird außerdem zu straff geflochten, reißen die Haare aus. „Will man feines, helles Haar nicht schädigen, sollte man nicht mehr als drei bis fünf Bahnen flechten — so wie auch Kylie. Grundsätzlich gilt: Je enger und kleiner geflochten wird, desto schwieriger ist es am Ende, die Haare wieder aufzubekommen“, so der Fachmann.

2. Rastas sind die perfekte Frisur — für einen Tag

Die Flechtfrisur den ganzen Urlaub lang behalten? Keine gute Idee! „Als einmaliges Styling sind Rastas auch für dünne Haare okay. Heißt: Länger als einen Abend oder allerhöchstens einen Tag sollte man die Zöpfe nicht im Haar lassen. Dies gilt im übrigen auch für alle anderen Steckfrisuren, bei denen die Haare in eine bestimmte Richtung gezwungen werden. Währenddessen bitte NICHT die Haare waschen, das lässt sie aufquellen und im schlimmsten Fall abbrechen. Will man unbedingt mit den Zöpfen im Meer planschen, muss man sich darüber bewusst sein, dass Salzwasser die Haare aufraut und das anschließende Aufmachen erschwert“, so Farkas.

3. Das Öffnen der Flechtfrisur braucht viel Zeit

„Hierfür muss man sich unbedingt viel Zeit nehmen – am besten hilft die beste Freundin beim Lösen der Zöpfe. Dies erfolgt Zopf für Zopf und mit ganz viel Geduld. Im Anschluss erst einmal ein Haarbad und dann eine intensiv pflegende Maske auftragen. Nur so gewinnen die Haare ihre natürliche Elastizität zurück. Danach vorsichtig durchkämmen. Nimmt man sich diese Dinge zu Herzen, sollte selbst dünnes, helles Haar ohne Schaden davonkommen“, so der Experte. Wer seine Zöpfe aber bis zu zwei Wochen trägt, kann das Haar im Gegensatz dazu so schädigen, dass nur mehr die Schere hilft, da es schwierig zu entwirren ist und brüchig wird.

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