Internet-Aktion für entführte Mädchen in Nigeria

#bring back our girls

Die Entführung von 276 Schülerinnen in Nigeria stimmt Menschen weltweit fassungslos. Über Twitter und Instagram melden sich jetzt prominente Persönlichkeiten wie Michelle Obama (50), Madonna (55) oder Jessica Biel (32) zu Wort. Sie fordern: „Bringt unsere Mädchen zurück!“

Die Entführung von 276 Schülerinnen in Nigeria stimmt Menschen weltweit fassungslos. Über Twitter und Instagram melden sich jetzt prominente Persönlichkeiten wie Michelle Obama (50), Madonna (55) oder Jessica Biel (32) zu Wort. Sie fordern: „Bringt unsere Mädchen zurück!“

Vor knapp einem Monat überfielen Mitglieder der islamistischen Terrorgruppe Boko-Haram im nigerianischen Chibok eine Schule und verschleppten 276 Mädchen. Die 15- bis 18-Jährigen sollen in die Sklaverei verkauft werden. Manche von ihnen sind unter den widrigen Bedingungen bereits verstorben, inzwischen sollen acht weitere Schülerinnen entführt worden seien.

Jetzt nutzen immer mehr Stars ihren Prominentenstatus, um über ihre sozialen Netzwerke auf die Brutalität in Nigeria aufmerksam zu machen. Unter dem Hashtag #bringbackourgirls bündeln sich die prominenten Stellungnahmen zu einem weltweiten Appell. Allen voran Amerikas First Lady Michelle Obama „Wir beten für die vermissten Mädchen und ihre Familien“, twitterte sie am Dienstag

Ins Leben gerufen wurde die Internet-Aktion von der Menschenrechtsaktion Amnesty International und Unicef, inzwischen machen mehr als eine Million Menschen mit. Darunter auch große Namen aus der Unterhaltungsbranche wie Madonna (55), Model Cara Delevingne (28) oder It-Girl Alexa Chung. Schauspielerin Jessica Biel bringt es über Twitter auf den Punkt: „Das ist barbarisch! Der Menschenhandel muss JETZT aufhören.“