Leo bei Klima-Demo, Nackt-Selfie von Alicia Keys

Zwei Promis wollen die Welt retten

Globale Erderwärmung, Rassismus, Schwulen- und Lesbendiskriminierung – auf dieser Welt wimmelt es von ökologischen und gesellschaftlichen Problemen. Um etwas zu bewegen, ergreifen die Stars unterschiedliche Maßnahmen: Leonardo diCaprio (39) geht auf die Straße, Sängerin Alicia Keys (33) setzt auf Haut.

Globale Erderwärmung, Rassismus, Schwulen- und Lesbendiskriminierung – auf dieser Welt wimmelt es von ökologischen und gesellschaftlichen Problemen. Um etwas zu bewegen, ergreifen die Stars unterschiedliche Maßnahmen: Leonardo diCaprio (39) geht auf die Straße, Sängerin Alicia Keys (33) setzt auf Haut.

Am Sonntag, zwei Tage vor dem UN-Klimagipfel in New York, demonstrierten dort hunderttausende Umweltaktivisten mit Trillerpfeifen und Schildern für einen besseren Klima-Schutz; darunter auch prominente Gesichter wie Sänger Sting (62), die Schauspieler Mark Ruffalo (46) und Edward Norton (45). Einer war natürlich ganz vorne mit dabei: Leonardo DiCaprio, der sich seit Jahren in Sachen Umweltschutz einsetzt.

Friedensbotschafter im Dienst
DiCaprios Engagement honorierten nun auch die Vereinten Nationen: Erst am vergangenen Dienstag ernannte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon (70) ihn offiziell zum Friedensbotschafter, der auf der Eröffnung des Klimagipfels in New York sprechen wird. Statt sich zurückzulehnen und nur noch Reden zu schwingen, nahm der Hollywood-Star schon vorher ein Plakat in die Hand und zeigte vollen Körpereinsatz mit einem Marsch durch Manhattan.

Alicia Keys: Nackt-Selfie für eine bessere Welt
Apropos voller Körpereinsatz: Alicia Keys nutzt ihre Weiblichkeit, um Aufmerksamkeit zu erregen. Also, für die Probleme der Welt. Anlässlich des „World Peace Day“ am 21. September postete die schwangere Sängerin ein Nackt-Foto von sich auf Instagram – die Brüste lediglich von ihren Händen verdeckt, die Babykugel mit einem Peace-Zeichen bemalt. In der Bildunterschrift ruft sie ihre Fans dazu auf, sich der #WeAreHere-Bewegung anzuschließen.

Armee für eine „gütigere und friedliche Welt“
Was das konkret bedeutet, erklärt US-Journalist Nicholas Kristof (55) in seiner Kolumne für die „New York Times“: Keys möchte eine „Armee formieren“ zur Unterstützung von 12 Gruppierungen; darunter Organisationen für die Gleichberechtigung von Homosexuellen und Frauen, für strengere Waffengesetze, eine Strafrechtsreform, gegen Rassismus und und und… „Keys erwartet ihr zweites Kind im Dezember“, erklärt Kristof. Die #WeAreHere-Bewegung habe sie vor allem aus Sorge ins Leben gerufen, in welche Welt ihr Nachwuchs hineingeboren würde.