Freja Beha Erichsen

Wer ist die schöne Dänin?

Sie ist gerade eines der gefragtesten Models: Freja Beha Erichsen (24). Und das, obwohl sie keine klassische Schönheit ist, viele Tattoos, aber keine Kurven hat. Sie verstößt gegen Normen der Hochglanz-Welt – dafür liegt ihr die Branche zu Füßen.

Zugegeben, Freja Beha Erichsen ist alles andere als eine Newcomerin. Sie gehört seit ihrem Laufsteg-Debüt 2005 zur Model-Elite: Chanel, Gucci, Valentino – es gibt kaum ein Luxus-Label, von dem die Dänin noch nicht gebucht wurde. Der breiten Masse ist die Dänin dennoch kein Begriff. Komisch, wurden nach ihr doch sogar schon eine Tasche („Freja“-Clutch von Chloé) und Schuhe („Freja“- Stiletto-Boots von Alexander Wang) benannt

Jetzt posiert sie für das Herbst/Winter-Lookbook von Zara und beweist einmal mehr, dass sie ein wahres Supermodel ist. Freja Beha Erichsen kann ebensogut für die spanische Modekette werben, als auch bei einer Haute-Couture-Schau laufen.

Für das Zara-Lookbook wurde Freja in einem puristisch eingerichteten Raum inszeniert. Die Schwarz-Weiß-Aufnahmen wirken düster-melancholisch und mit ihrer Wuschel-Mähne und dem trotzigen Blick sorgt sie für einen Hauch Rock’n Roll-Attitüde. Unaufgeregt subtil wirbt sie so für die Herbstmode.

Freja ist wandelbar, aber kein bißchen verwechselbar: 16 Tattoos hat sich das 1,78 Meter große Model stechen lassen – eigentlich ein No-Go in der Branche. Ihr Körper ist knabenhaft, sie gibt sich herb, trägt privat am liebsten Lederjacken und Boots. Freja Beha Erichsen ist keine klassiche Schönheit, sondern ein Charkaterkopf. Kein Glamour-Girl, sondern eine Queen of Cool.