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Viel Geld, wenig Wirkung

Bilou, Kiehl’s, OGX – unsere Beauty-Fehlkäufe des Monats

Frau, die Daumen runter zeigt
Auch schon mal Kosmetik gekauft und so gar nicht zufrieden gewesen? Wir zeigen euch regelmäßig unsere persönlichen Beauty-Fehlkäufe.Foto: iStock/AaronAmat

Der Lippenstift bröckelt, das Duschgel riecht nicht lecker oder die Werbung für das begehrte Shampoo versprach mal wieder viel zu viel? Beauty-Fehlkäufe nerven. Wir verraten hier unsere ganz persönlichen Kosmetik-Fails.

„Renewing Argan Oil of Morocco“ von OGX

Caroline, Werkstudentin:

Ich habe mir vor kurzem für je 6 Euro die Flasche Shampoo und Conditioner der Serie „Renewing Argan Oil of Morocco“ von OGX gekaut. Das sah irgendwie fancy aus und ich hatte gehofft, dass es meine sehr trockenen, naturlockigen Haare schön weich und geschmeidig macht. Das Ergebnis war leider das exakte Gegenteil. Ich habe davon noch trockenere Haare bekommen. Ob das nun an meiner etwas schwierigen Haarstruktur lag, kann ich nicht beurteilen. Es zählte definitiv zu meinen persönlichen Beauty-Fehlkäufen.

„Full Shine Lipstick“ von P2

Daniela, Redaktionsleitung STYLEBOOK:

Dunkler Beerenton („bid higher“), präzise aufzutragen, glossig – der Lippenstift, den meine Mutter mir geschenkt hatte, erfüllte erstmal all seine Werbeversprechen: die Farbe passte, er ließ sich gut auftragen und shiny war er auch, allerdings nur für gefühlte 30 Sekunden. Die Farbe verwischte so sehr, dass sie auf meinen Lippen fleckig wurde und nach dem ersten Schluck aus dem Wasserglas teilweise schon gänzlich dahin war. Ein absoluter Fail, der selbst seine knapp drei Euro nicht wert war.

Olaplex-Behandlung fürs Haar

Laura, Redakteurin myHOMEBOOK:

Nachdem mir mein Friseur mehrere Male die Olaplex-Behandlung empfohlen hatte, ließ ich mich irgendwann dazu breitschlagen, sie auszuprobieren. Immerhin hatten viele Promis und Influencer auch schon Werbung für das Treatment gemacht. Spürbar gesündere, glänzende, weniger für Spliss anfällige Haare, so auch das Versprechen meines Friseurs. Ich wartete auf ein Angebot und als die Behandlung „nur noch” 60 Euro kostete, machte ich einen Termin aus. Über eine Stunde saß ich im Salon und ließ meinen Kopf bearbeiten und kaufte mir im Anschluss noch ein teures Produkt aus der Reihe für zu Hause. Schon nach einem Monat sollte ich einen deutlichen Unterschied sehen und spüren können. Darauf warte ich bis heute – etwa ein Jahr später. Tatsächlich hatte ich sogar das Gefühl, dass meine Haare von der Olaplex-Behandlung stumpf und trockener wurden. Knapp 100 Euro, die ich definitiv besser hätte investieren können.

„Phyto-Coffein-Shampoo“ von Plantur 39

Angelika, Redakteurin TRAVELBOOK:

Passend zu meinem 40. Geburtstag dieses Jahr habe ich mir ein Shampoo und eine Haarspülung von Plantur 39 für feines, brüchiges Haar für jeweils etwa 8 Euro gegönnt. Der Hersteller wirbt damit, speziell„für das Haar ab Vierzig“ geeignet zu sein und mit einem Phyto-Coffein-Complex „menopausalem Haarausfall“ vorzubeugen. Klang gut. Allerdings enttäuschten mich beide Produkte bei der Anwendung: Mein Haar fühlte sich nach dem Waschen stumpf an, und die eher flüssige Konsistenz des Conditioners gefiel mir gar nicht. Auch nach mehreren Wochen Anwendung konnte ich nicht feststellen, dass mein Haar kräftiger wurde oder besser wuchs. Für mich leider rausgeschmissenes Geld.

Bei unseren Kollegen von FITBOOK lesen Sie, ob Basilikum bei Haarausfall helfen kann

„Skin Rescuer Gesichtscreme“ von Kiehl’s

Andreas, Redaktionsleitung TECHBOOK:

Mein größter Fehlkauf war die Tagescreme „Skin Rescuer“ von Kiehl’s, extra für den Winter. War leider total dickflüssig und verstopfte meine ganzen Poren. Es fühlte sich an, als trüge ich eine Maske. Erst der Tipp einer Kollegin, es mal mit einer Creme auf Wasserbasis zu versuchen, war die Erlösung.

„Coco Cocktail“-Duschschaum von Bilou

Anna-Lena, Redakteurin STYLEBOOK:

Meine größte Enttäuschung unter den Beauty-Fehlkäufen derzeit: der Bilou „Coco Cocktail“-Duschschaum (200ml/ca. 4 Euro). Beim Geruchstest vorab überzeugte mich das Produkt von Influencerin Bibi mit seinem intensiven Kokos-Duft, unter der Dusche und auf der Haut war der aber mehr als unangenehm. Plötzlich roch das Ganze extrem künstlich und irgendwie so gar nicht mehr nach Kokosnuss. Aber nicht nur der Geruch fiel im Praxistest bei mir durch, auch fühlte sich meine Haut danach nicht wirklich gepflegt an. Und: Man muss eine wirklich große Menge benutzen, damit sich der Schaum unter der Dusche nicht sofort verflüchtigt – meiner Meinung nach ein Reinfall auf der ganzen Linie.