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„Ich wollte die richtigen Worte finden“

„Black Lives Matter“ – Herzogin Meghan sendet emotionale Video-Botschaft

Meghan bei Video-Schalte
In einer Videobotschaft äußerte sich Meghan zur aktuellen Lage in den USA und fand berührende WorteFoto: Reuters

Der gewaltsame Tod des Afroamerikaners George Floyd und die daraus resultierenden „Black Lives Matter“-Proteste in den USA bewegen Herzogin Meghan zutiefst. In einer Video-Botschaft, die an Abschlussschüler ihrer ehemaligen High School in Los Angeles gerichtet war, fand die Frau von Prinz Harry jetzt emotionale Worte.

„Ich war nicht sicher, was ich euch sagen sollte. Ich wollte die richtigen Worte finden und fürchtete, sie könnten falsch aufgefasst werden. Und dann wurde mir klar, dass das einzig Falsche wäre, einfach nichts zu sagen“ – mit diesen Sätzen wandte sich die ehemalige „Suits“-Darstellerin an die Abschlussklasse der „Immaculate Heart High School“, die sie selbst im Alter zwischen elf und 18 Jahren besucht hatte.

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„Ihr werdet Teil dieser Bewegung sein“

Meghan erwähnte in ihrer Botschaft weitere Namen von Opfern, die in den vergangen sechs Jahren durch Polizeigewalt zu Tode gekommen waren – Leben, die zählten. Sechs Minuten dauerte ihre bewegende Ansprache, die im Anschluss auf der Website des Lifestyle-Magazins „Essence“ veröffentlicht wurde. Darin erinnerte sich die die Herzogin, die mit ihrem Mann, Prinz Harry, und Sohn Archie erst seit wenigen Monaten wieder in Los Angeles wohnt, an rassistische Vorfälle in ihrer Jugend. Und gerichtet an die High-School-Absolventen: „Ihr werdet ein Teil dieser Bewegung sein.“

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Am 25. Mai war der LKW-Fahrer George Floyd (†46) in Minneapolis gestorben, nachdem ihm Polizist Derek Chauvin minutenlang sein Knie in den Nacken gedrückt hatte, drei weitere Polizisten sahen dabei nur zu und griffen nicht ein. Seitdem gehen in den USA Hunderttausende Menschen auf die Straßen und positionieren sich klar gegen Rassismus und Polizeigewalt. Dabei kam und kommt es aber auch immer wieder zu gewalttätigen Ausschreitungen und Plünderungen, mittlerweile haben zahlreiche Prominente auf ihren Social-Media-Kanälen Stellung zur „Black Live Matter“-Bewegung bezogen.

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