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Beauty-Fans aufgepasst!

Kennen Sie schon die Schminktechnik Cut Crease?

Cut Crease
Beim Cut Crease wird die Lidfalte mit einem dunkleren Ton betontFoto: iStock/javi_indy

Cut Crease – noch nie gehört? Tatsächlich steht der Begriff für eine besondere Schminktechnik der Augen. Sie kann die aufwendig und schwierig zu schminkenden Smokey Eyes sowie ähnlich komplizierte Lidstrich-Variationen gut ersetzen – einfach durch die Betonung der Lidfalte mit einer dunkleren Farbe.

Der Begriff Cut Crease beschreibt eine beliebte Schminktechnik für die Augen, bei der die Lidfalte betont wird, so dass das gesamte Auge mehr optische Tiefe bekommt. Dabei wird durch einen Bruch zwischen hellen und dunkleren Farben eine optische Täuschung erzielt. Dunkel wird die Lidfalte selbst, das Lid hingegen wird in eine hellere Farbe getaucht.

Was wird für einen Cut Crease benötigt?

In der Regel dürften Make-up-affine Frauen all das, was man für den Cut Crease benötigt, zu Hause haben. Dazu zählen:

  • gute Lidschattenpinsel
  • zwei unterschiedliche Farben: eine heller, die andere in einem dunkleren Ton
  • Eyeshadow-Base, damit der Look lange hält und nicht verwischt

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So funktioniert der Cut Crease

  1. Die Augenbraue mit einem speziellen Stift oder einer Brauenmascara betonen
  2. Lidbase auftragen
  3. Die Lidfalte entlang der Augenhöhle mit einem dunkleren Ton schminken, der in Richtung Augenbraue ausschattiert wird
  4. Den beweglichen Teil des Lids sollte man mit einem helleren Ton aufhellen. Wichtig: Heller und dunkler Lidschatten müssen sich deutlich voneinander absetzen
  5. Augenkontur mit dem dunklen Lidschatten schattieren und so betonen
  6. Eyeliner und Wimperntusche auftragen

Welche Farb-Kombinationen funktionieren gut?

Der Cut Crease lässt sich mit leuchtenden Tönen wie beispielsweise mit einer Kombination aus Grün und Blau (wobei Grün der dunklere Ton ist) ebenso schminken wie im Nude-Look, also in zarten, ganz natürlichen Varianten, zum Beispiel Rosé mit einem dunkleren Braun.

Auch interessant sind Kombinationen aus metallischen mit matten Nuancen, etwa Anthrazit und Gold. Ebenso funktioniert Glitzer pur. Wenn man Grün und Blau mit irisierenden Partikeln benutzt, entsteht dadurch ein raffinierter, schimmernder Effekt.

Man sollte bei der Auswahl der Lidschattenfarben darauf achten, dass diese eine hohe Deckkraft besitzen, andernfalls wirkt der Cut Crease nicht.

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Wie bekommt man den Bogen hin?

Wer diesen Schminktrend zum ersten Mal ausprobiert, greift vielleicht am besten zu einem Eye Shadow Pencil, ein Kajalstift nur für den Lidschatten. Damit gelingt der Look nämlich besonders präzise. Auch eine Schablone, die man aufs Auge legen kann, ist zunächst hilfreich, bis man den Bogen raus hat. Tipp: Einfach einen Teelöffel quer über das Auge legen – schon ist die Schablone für den genauen Bogen fertig. Wer sich gut schminken kann, kann den Cut-Crease-Look um einen auffälligen Lidstrich wie den Schwalbenschwanz oder mit grafisch unterbrochene Linien erweitern.

Mit Material von dpa