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Von Primer bis Foto-Test

5 Tipps für das perfekte Braut-Make-up

Braut mit Make-up und Brautkleid
Natürlich oder möglichst gut abgedeckt? Fake Lashes oder lieber nicht? Wie sieht eigentlich das perfekte Braut-Make-up aus? STYLEBOOK macht den Check!Foto: Getty Images

Wenn es gut läuft, heiratet man nur einmal im Leben – das Make-up für den großen Tag sollte also sitzen, bevor man sich im Nachhinein jahrelang über die wenig vorteilhaften Hochzeitsfotos ärgert. Was gibt es beim Braut-Make-up besonders zu beachten und wie sorgt man dafür, dass der Look den ganzen Tag lang hält? STYLEBOOK hat 5 Tipps!

So viel vorab: Es gibt keine in Stein gemeißelte Regeln wie „kein grellen Farben“ oder „bloß nicht so unnatürlich“ in Sachen Braut-Make-up. Erlaubt ist, was gefällt und womit man sich wohl fühlt. Und wenn das knallige Lidschattenfarben und XXL-Fake-Lashes sind, dann ist das absolut okay! Dennoch gibt es einige Tipps, die es sich im Hinterkopf zu haben lohnt…

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1. Glow schlägt Matt

Lange Zeit galt in Sachen Make-up die Devise: Je matter, desto besser! Mittlerweile ist der Matt-Look allerdings ziemlich veraltet, und das ist auch gut so. Gerade auf Fotos erscheint ein sorgfältig abmattiertes Gesicht schnell sehr unnatürlich und eindimensional. Besser ist es deshalb, dem Gesicht mit Highlighter, Concealer und Konturpuder etwas mehr Struktur zu verleihen. Dabei muss es gar nicht der Full-Face-Contouring-Look sein, es reicht schon etwas Schimmerpuder auf den Wangenknochen, der Nasenspitze und oberhalb der Lippe, um dem Gesicht mehr Raum zu geben. Ebenfalls hilfreich sind leichte Foundations mit natürlich-seidigem Finish anstelle von matten Full-Coverage-Produkten. Die T-Zone kann und sollte dabei natürlich weiterhin abgepudert werden, schon allein damit das Make-up länger hält. Das Puder sollte allerdings nicht Überhand nehmen, weniger ist hier mehr. Wir garantieren: Auf Fotos wirkt der Style mit dem sanften Glow direkt viel frischer und schöner als ein Matt-Make-up.

2. Auf wasserfeste Formulierungen setzen

Auf Hochzeiten sind Tränen und Schweiß vorprogrammiert, das Make-up muss also einiges aushalten, wasserfeste Formulierungen sind ein Muss. Das beschränkt sich übrigens nicht nur auf Mascara, auch Foundation, Lidschatten und Eyeliner sollten sicherheitshalber in der ultra haltbaren Variante gewählt werden. Es gibt auch spezielle Sport-Produktlinien, die selbst einem anstrengenden Workout mit jeder Menge Schweiß Stand halten sollen – für eine Hochzeit sicherlich keine schlechte Wahl.

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3. Primer und Fixingspray nicht vergessen!

Der Make-up-Primer wird nach der Feuchtigkeitscreme und vor der Foundation auf das ganze Gesicht aufgetragen und sorgt dafür, dass sich das Make-up besser verteilen lässt und länger an Ort und Stelle bleibt. Gleichzeitig ebnet er die Haut und bereitet sie auf alle nachfolgenden Produkte vor. Das Ganze gibt es auch als Lidschatten-Base mit dem gleichen Effekt. Darüber wird dann das gewünschte Make-up aufgetragen und zum Abschluss heißt es: fixieren! Das geht mit Fixierpuder, das mit einem Pinsel auf die T-Zone aufgetragen wird, oder mit Fixierspray, das über das ganze Make-up gesprüht wird. Der Effekt: das Make-up hält und hält und hält, von einem „Cakey“-Effekt keine Spur.

4. Der Braut-Make-up-Foto-Test

Egal, ob Sie sich für Ihre Hochzeit selbst schminken oder den Profi ranlassen – in jedem Fall sollte der Make-up-Look für den großen Tag schon mal vorab ausprobiert und für gut befunden worden sein. Und ganz wichtig: Sie sollten das Make-up vorher schon mal mit Blitz fotografieren. Einige Puder sorgen nämlich für ein unschönes, weißliches Flashback auf Bildern, das man ohne Kameralinse nicht direkt sieht. Mit dem Foto-Test kann so eine böse Überraschung im Nachgang vermieden werden. Ohnehin ist es sinnvoll, vorher einmal zu checken, ob man sich mit dem gewünschten Braut-Make-up auf Fotos überhaupt gefällt – die Bilder begleiten einen mitunter nämlich ein Leben lang.

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5. Sich beim Braut Make-up treu bleiben

Der wichtigste Punkt zuletzt: Es macht überhaupt keinen Sinn, sich auf der eigenen Hochzeit zu verstellen. Das Braut-Make-up dient dazu, die Vorzüge betonen, Sie sollten sich damit aber nicht optisch für einen Tag in einen anderen Menschen verwandeln. Wenn Sie sonst eher der natürliche Typ sind und wenig Make-up tragen, dann machen Sie das bitte auch auf Ihrer Hochzeit. Setzen Sie beispielsweise nur einige Akzente, etwa mit einer leichten Foundation, etwas Rouge, einem schimmernden Lidschatten, Mascara und einem leichten Gloss auf den Lippen. Umgekehrt gilt das auch für all jene, die sich gerne stark schminken. Egal ob rote Lippen, Fake Lashes oder bunter Eyeliner – es gibt keine No-Gos beim Braut-Make-up.