Die große Frühstücks-Frage

Darum lassen sich manche Eier schlechter pellen

An der perfekten Kochzeit eines Eis scheiden sich die Geschmäcker, aber was garantiert alle nervt: Eier, die sich schlecht pellen lassen. Woran liegt's?

Manchmal löst sich das hartgekochte Ei ganz einfach aus der Schale, manchmal lässt es sich kaum pellen und Schalenhäutchen und das Weiße bleiben nervigerweise an der Schale kleben. An der persönlichen Schäl-Technik kann’s nicht liegen, schließlich ist die immerzu die gleiche…

Eier pellen

Manchmal macht es uns die Eierschale schwer, manchmal hingegen gar nicht. STYLEBOOK.de weiß, woran das liegt
Foto: Fotolia

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Warum sind manche Eier so schwer zu pellen?

Das hat etwas mit der Bindung der einzelnen Proteine zu tun, die beim frischen Ei noch vergleichsweise stark ist – also eine Frage der Chemie. In der Folge jedenfalls haftet die Innenhaut fest an Ei und Schale, das macht das Pellen zum lästigen Unterfangen und lässt das Ei nicht unbeschadet aus der Schale flutschen.

Vergeht mehr Zeit nach dem Legen, verändert sich dank chemischer Prozesse die Proteinbindung. Zudem sammelt sich unter der Schale reiferer Eier zunehmend Luft an, der Abstand zwischen Ei und Hülle vergrößert sich, das gekochte Ei lässt sich folglich leichter pellen.

Vergessen Sie den Abschreck-Trick!

Der Glaube hält sich hartnäckig, dass es für ein leichteres Pellen hilfreich ist, harte Eier direkt nach dem Kochen kurz unter eiskaltes Wasser zu halten. Tatsächlich aber dient Abschrecken nur dem Beenden des Kochvorgangs – verhindert also, dass das Ei noch härter wird. Von dieser Maßnahme ist übrigens abzuraten, wenn Sie Eier auf Vorrat kochen wollen: Durch den Temperaturschock kann die Schale einreißen, wodurch betroffene Eier nur noch wenige Tage haltbar sind. Ihre unversehrten Kollegen hingegen sind hartgekocht fast einen Monat lang genießbar.

Und so lassen sich Eier am besten pellen!

Einstechen: Verwenden Sie einen Eierpiekser! Dadurch gelangt beim Kochen etwas Luft ins Ei und es entsteht ein dünner Film zwischen Schale und Innenhaut, das kann das Pellen erleichtern.

Schütteln: Das hartgekochte Ei in ein Glas mit Wasser legen und dieses ein paar Sekunden lang kräftig schütteln. Danach die Schale in der Mitte öffnen und mit etwas Gefühl das Ei elegant hinausgleiten lassen. Hört sich experimentell an, klappt aber wirklich!

Ausblasen: Schneiden Sie den Eierboden ab und entfernen Sie auch auf der Oberseite einen kleinen Schalenteil. Die obere Öffnung an den Mund setzen und kräftig pusten, das Ei flutscht so durch alle Schalenschichten hinaus.

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