Von Schulterpolster bis Spaghettiträger

Unter 25 Euro! Die schönsten Trend-Tops für den Sommer

Frau in Top
Cropped Tops stehen weiter hoch im Kurs, aber welche ärmellosen Oberteile sind sonst noch angesagt? STYLEBOOK weiß es!
Foto: Getty Images

2018 waren die Läden voll von sportlichen Tops mit kastigen Schnitten, 2019 herrschte mit verspielten Rüschen-Designs Kontrastprogramm. Und 2020? Geht beides! In diesem Sommer ist bei den Trend-Tops für jeden Geschmack was dabei, von lässigen Unterhemd-Schnitten bis hin zu femininen Volants. Wir haben die schönsten Modelle für heiße Tage rausgesucht. Das Beste: Sie kosten nicht mehr als 25 Euro!

Padded-Shoulder-Tops

Der Fokus auf die Ärmel- und Schulterpartie zieht sich durch die Sommermode. Auch Tops, die sich ja eigentlich durch die Abwesenheit von Ärmeln auszeichnen, betonen jetzt Schulter und Oberarm. Ganz im Style der 80er wird der Steg zwischen Halsbündchen und Ärmelnaht mit auffälligen Schulterpolstern in Szene gesetzt. In Verbindung mit den fehlenden Ärmelchen wirken die Schultern so doppelt stark – und der Look umso cooler. Rundhalsausschnitt und ein Oversized-Schnitt unterstützen den fast schon maskulinen Style und sorgen dafür, dass das Trendteil an ein Muskelshirt erinnert.

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Hellblaues Top von Zara, ca. 16 Euro
Foto: PR/Zara

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Schwarzes Schulterpolster-Top von Monki, ca. 15 Euro
Foto: PR/Monki

Damit das Ganze letztlich aber nicht zu maskulin wirkt, macht es Sinn, die Taille zu betonen. Heißt: Das Shirt sollte in jedem Fall in den Hosen- oder Rockbund gesteckt werden, Taillengürtel verstärken den Effekt. Zusätzlich kann der lässige Style mit femininen Accessoires gebrochen werden. Hilfreich sind dabei (goldene) Halsketten, auffällige Ohrringe oder elegantes Schuhwerk, etwa pastellfarbene Mules.

Rippenstrick Tank-Tops

Ladys, holt die Unterhemden aus dem Schrank! Rippenstrick-Tank-Tops waren schon 2019 ein Must-Have und sind es noch. Die vornehmlich weißen Basics haben einen ähnlich maskulinen Touch wie die Padded-Shoulder-Tops, machen diesen aber durch ihre figurbetonte Form wieder wett.

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Weißes Rippenstricktop von Vero Moda, ca. 17 Euro
Foto: PR/Vero Moda

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Rippenstrick-Top von &Otherstories, ca. 25 Euro
Foto: PR/&Otherstories

Beim Styling muss daher auch gar nicht viel beachtet werden, es ist nur wichtig, dass das Tank-Top nicht zu nachlässig gestylt wird. Jogginghosen sind beispielsweise ein Tabu zum Rippenstrick-Top, sonst mutiert das Outfit schnell zum „Flodder“-Look. Zur Jeans macht daher auch die Kombination von mehreren (goldenen) Ketten und Heels Sinn, beim Business-Look sorgt das Trendtop für einen coolen Stilbruch zum klassischen Zweiteiler.

Cropped (Neckholder) Tops

Freunde von bauchfreien Shirts können aufatmen: Cropped Tops begleiten uns auch noch durch diesen Sommer. Am liebsten tragen wir sie aktuell in Verbindung mit Neckholder-Trägern und verspielten Prints – ganz im Festival-Style. Dementsprechend können sie auch am besten zu Jeansshorts und Boots getragen werden, für einen seriöseren Look empfiehlt sich die Kombination zu Blazer und Culottes. Alle, die nicht auf die jugendlich wirkende Jersey-Variante stehen, können auch einfach zu ebenfalls extrem angesagten Cropped Tops aus Leinen greifen.

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Schwarzes Top mit Sonnen-Bestickung von Reserved, ca. 8 Euro
Foto: PR/Reserved

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Rotes Neckholder-Top von H&M, ca. 8 Euro
Foto: PR/H&M

Verspielte Tops

Verspielte Oberteile mit Rüschen, Volants, Schößchen oder in Blusen-Optik stehen hoch im Kurs. Kombiniert werden können sie zu allem: im romantischen All-Over-Look zum sommerlichen Midi-Rock oder aber als Kontrast zur coolen Jeans. Einen Haken gibt es allerdings: Die femininen Tops gibt es fast ausschließlich in der Cropped-Version. Wer kein Freund vom Bauchfrei-Look ist, kombiniert die kurzen Oberteile am besten zu Highwaist-Jeans und -Röcken.

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Top mit Schößchen von Vero Moda, ca. 22 Euro
Foto: PR/Vero Moda

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Weißes Top mit Volant von H&M; ca. 25 Euro
Foto: PR/H&M

Schulterfreie Tops

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Einarmiges Top mit Ring von Reserved, ca. 20 Euro
Foto: PR/Reserved

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Top mit einem Träger und Lochspitze von Zara, ca. 16 Euro
Foto: PR/Zara

Kombiniert werden die neuen schulterfreien Trendteile genauso vielfältig wie die Klassiker mit zwei Trägern. Die einseitige Bluse sieht besonders cool zu Jeans oder Midi-Röcken aus, die sportliche Top-Variante wirkt besonders gut in Kombination mit eleganten Hosen oder Röcken. Nur auf eins sollte allerdings geachtet werden: Die einärmeligen Trendteile leben von der nackten Schulter – die Kombination zur Jacke macht stylingtechnisch also wenig Sinn und auch auf auffällige Ketten sollte verzichtet werden!

Spaghettiträger-Tops

Spaghettiträger-Tops begleiten uns schon seit Jahren durch den Sommer. In diesem Jahr sind die Träger der Trendtops so dünn, dass sie – in Anlehnung an die angesagten „Floss-Heels“ mit ihren hauchdünnen Riemchen – eigentlich „Floss“-Tops heißen müssten. Aber nicht nur die Träger sind neu, auch Form und Material haben ein Upgrade erhalten: Neben den Jersey-Basic-Tops mit figurbetonter Passform gibt es jetzt auch Modelle mit weiterem Schnitt, drapierten Details und seidig glänzenden Stoffen. So werden Alltagslooks ganz easy aufgewertet, selbst der Jeans-Turnschuh-Look wirkt dank den feinen Trägern direkt eine Nummer schicker.

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Drapiertes Satin-Top von H&M, ca. 20 Euro
Foto: PR/H&M

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Schwarzes Top von Mango, ca. 16 Euro im Sale
Foto: PR/Mango

Die Spaghettiträger-Satin-Modelle, die fast schon ein wenig an Lingerie erinnern, sind an sich sind schon sexy genug. Deshalb sollte bei den Styling-Partnern auf vornehme Zurückhaltung gesetzt werden: Besser den Minirock im Schrank lassen und das Slip-Top zu Boyfriend-Jeans und Blazer kombinieren, dann besteht nicht die Gefahr, dass es too much wird und der Look wirkt – dem Stilbruch sei Dank – ungemein stylisch.